Beim Speed-Marathon hat die hessische Polizei am Mittwoch an über 230 Messstellen mehr als 10.000 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.
Über 570 Polizisten und Mitarbeiter der Kommunen waren im Einsatz. Für 103 Fahrer endete die Kontrolle mit der Ankündigung eines Fahrverbots. In 39 Fällen leiteten die Einsatzkräfte Strafverfahren ein, insgesamt wurden 44 Blutentnahmen durchgeführt.
Mann in Wiesbaden gleich mehrfach auffällig
Ein besonders rücksichtsloser Fahrer ging der Polizei am Nachmittag in Wiesbaden ins Netz. Der Mann war in der Stegerwaldstraße, einer 30er-Zone im Bereich einer Schule, mit 70 km/h unterwegs. Die Toleranz war hierbei bereits abgezogen.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass an seinem Auto die Kennzeichen eines anderen Fahrzeugs angebracht waren. Zudem gab es Hinweise darauf, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Drogen stand. Seine Fahrt war an Ort und Stelle beendet. Nach einer Blutentnahme auf der Dienststelle durfte der Mann wieder gehen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.
Trotz der zuvor in Hessen angekündigten Kontrollen fuhren rund 2,9 Prozent der 352.004 gemessenen Fahrzeuge zu schnell.