Neugestaltung: Wie das Wiesbadener Walhalla bald aussehen soll

Eine neue Kampagne gibt in Wiesbaden einen Ausblick auf die Zukunft des Walhallas. Ab Ende Juni wird die Fassade des Gebäudes temporär neugestaltet, um das künftige Konzept zu zeigen.

Neugestaltung: Wie das Wiesbadener Walhalla bald aussehen soll

Mit der Kampagne „Kultur machen – Demokratie stärken – Walhalla“ sind Bürger eingeladen, sich ein Bild von der Zukunft des Kulturorts zu machen. Wie die Stadt Wiesbaden mitteilt, wird dafür ab Ende Juni die Fassade des Walhallas in der Mauritiusstraße kurzzeitig neugestaltet.

Gezeigt werden soll, wie das Walhalla zukünftig aussehen und welches Programm dort stattfinden wird. Dafür werden der Glaskubus zum Mauritiusplatz, die Fenster entlang der Hochstättenstraße und Banner am Baustellenzaun gestaltet. Der Auftritt wurde vom Designstudio callmebaby und Projektleiterin Vanessa Remy entwickelt. Die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) unterstützt die Montage.

Visualisierungen geben Einblicke

Die Neugestaltung zeigt unter anderem Visualisierungen des Architekturbüros Waechter + Waechter. Sie geben einen Ausblick auf den sogenannten Dritten Ort im Erdgeschoss und auf Räume im neuen seitlichen Anbau. Eine Tafel fasst zudem die Elemente des Nutzungskonzepts zusammen, während QR-Codes zu ausführlicheren Informationen auf der städtischen Projekt-Webseite führen.

„Ich blicke als Stadtplanungsdezernent auf das Walhalla auch als ein zentrales Projekt der Stadtreparatur. Wir entwickeln einen Ort, der mit den Mitteln der Kunst die Demokratie stärkt, durch die Innenstadtbelebung die Wirtschaft fördert und die Stadtgesellschaft wie auch überregional Menschen dazu einlädt, an diesem Treffpunkt zusammenzukommen“, sagt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.