Am ersten Ring gibt es einen neuen Blitzer

Kombianlage aus Ampel- und Geschwindigkeitsmesser

Am ersten Ring gibt es einen neuen Blitzer

Das Straßenverkehrsamt in Wiesbaden hat am Bismarckring eine neue Blitzersäule aufgestellt. Diese soll nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch Rotlichtvergehen überprüfen.

Das Missachten von roten Ampeln berge ein hohes Gefahrenpotential, so das Straßenverkehrsamt. Daher gebe es immer mehr kombinierte Überwachusngsanlagen, die neben zu hoher Geschwindigkeit auch das Fahren bei Rot ahnden. Das Amt erhofft sich durch die Anlage einen „verkehrserzieherischen Effekt“.

Autofahrer würden so rechtzeitig an der Haltelinie halten, anstatt bei „Dunkelgelb“ noch die Kreuzung zu überfahren. Besonders an der Einmündung der Bertramstraße in den Bismarckring hatte das Straßenverkehrsamt in der Vergangenheit eine hohe Zahl dieser Verstöße festgestellt.

Wer eine rote Ampel überfährt, riskiert nach aktueller Gesetzeslage eine Geldbuße von 90 Euro, sowie einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei. Wenn die Ampel länger als eine Sekunde rot zeigt, sind 200 Euro, zwei Punkte sowie ein Monat Fahrverbot fällig. Auf den neuen Blitzer am Bismarckring sollen in diesem Jahr noch viele weitere folgen, teilt die Stadt mit. An welchen Stellen genau ist dabei noch nicht bekannt. (js)

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