Für den Bau und Betrieb einer neuen Bioabfallvergärungsanlage in Wiesbaden hat der hessische Innenminister Roman Poseck (CDU) am Dienstag (2. Juni) einen Förderbescheid über 75.000 Euro übergeben. Das teilt die Landeshauptstadt Wiesbaden mit.
Das Geld ging an die Vertreter der B2P Bio2Power GmbH, Landrat Sandro Zehner (CDU) für den Rheingau-Taunus-Kreis und Dezernent Andreas Kowol (Grüne) für die Stadt Wiesbaden.
Ziel des Projekts ist der Bau und Betrieb der Anlage auf dem Gelände der Deponie Dyckerhoffbruch. Ab 2029 sollen dort bis zu 60.000 Tonnen Bioabfall pro Jahr verarbeitet werden. Die Investitionskosten für das Projekt liegen bei rund 40 Millionen Euro.
Betrieben wird die Anlage von der B2P Bio2Power GmbH, die im Februar 2025 gegründet wurde und zu je 50 Prozent der Stadt Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis gehört. Bei der kommunalen Zusammenarbeit sollen in der Anlage auch die Bioabfälle des Rhein-Lahn-Kreises und der Stadt Darmstadt verwertet werden. Das gewonnene Biogas soll nach einer Reinigung in das städtische Gasnetz eingeleitet werden.