Sturmschäden: Wiesbadener Friedhöfe und Fasanerie weiter geschlossen

Stadt rät weiterhin zur Vorsicht

Sturmschäden: Wiesbadener Friedhöfe und Fasanerie weiter geschlossen

Nach dem stürmischen Wochenende bleiben die Wiesbadener Friedhöfe und die Fasanerie vorerst geschlossen. Das Grunflächenamt kontrolliert noch immer, ob Gefahren durch Sturmschäden bestehen.

Bisher verzeichnet das Amt 16 umgestürzte Bäume und zahlreiche Kronen- und Astbrüche. Insgesamt fünf Bäume stürzten auf dem Nordfriedhof, dem Südfriedhof, den Friedhöfen in Dotzheim und Kostheim und dem jüdischen Friedhof in der Platter Straße um. Weitere Sturmschäden wurden unter anderem auf Kinderspielplätzen in der Moabiter Straße und im Nerotal gemeldet.

Seit Dienstagvormittag führt das Grünflächenamt Sicherheitskontrollen auf den Friedhöfen durch. „Sollten hierbei keine Gefahren mehr durch Astbrüche an Bäumen festgestellt werden, können die Friedhöfe wieder geöffnet werden“, so die Stadt. Ähnlich ist das Vorgehen in der Fasanerie. Dort gab es zwar bisher keine größeren Schäden durch den Sturm, aber: „Ob die Fasanerie in den nächsten Tagen wieder öffnen kann, hängt von weiteren Kontrollen der durch Astbruch gefährdeten gesperrten Bereiche ab.“

In den nächsten Tagen werden außerdem entwurzelte Bäume im Stadtwald beseitigt. Das Team der Baumpflege kontrolliert die Grünanlagen und Parks und entsorgt dort abgebrochene Äste. Das Grünflächenamt rät weiterhin, nicht im Forst, in den Grünanlagen und auf den Friedhöfen spazieren zu gehen.

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