Filmabend in Wiesbaden zeigt Schicksale von Flucht und Neubeginn

In der Caligari FilmBühne in Wiesbaden werden vier Dokumentarfilme über Flucht und Integration gezeigt. Viele der Geschichten haben einen direkten Bezug zur Stadt.

Filmabend in Wiesbaden zeigt Schicksale von Flucht und Neubeginn

Der Bund der Vertriebenen und das Kulturamt Wiesbaden laden am Mittwoch, 26. August, zu einem Filmabend in die Caligari FilmBühne ein. Wie die Veranstalter mitteilen, werden im Rahmen der Reihe „Vertriebenengeschichte(n) ON TOUR“ vier Dokumentarfilme gezeigt, die sich mit Flucht, Vertreibung, Integration und Heimat auseinandersetzen. Die Vorführung beginnt um 17:30 Uhr.

Die Beiträge erzählen persönliche Lebensgeschichten und Familienerinnerungen, die die Folgen von Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg sichtbar machen. Gleichzeitig richten sie den Blick auf den Neubeginn und die Integration in Hessen.

Vier Filme mit Bezug zu Wiesbaden

Gezeigt wird unter anderem die Geschichte von Gerhard Zuber, dessen Familie nach der Vertreibung aus dem Sudetenland in Wiesbaden-Igstadt eine neue Heimat fand. Ein weiterer Film dokumentiert die Geschichte der Kristallschleiferei Guth, die nach der Vertreibung in Wiesbaden-Kohlheck neu aufgebaut wurde.

Die beiden anderen Filme würdigen das Leben der schlesischen Malerin Gerda Stryi und begleiten Jürgen Heller auf der Suche nach den Wurzeln seiner Familie. Im Anschluss an die Vorführung findet ein Publikumsgespräch mit dem Filmemacher Harald Kuntze statt.

Teil einer hessenweiten Reihe

Die Veranstaltung ist Teil der hessenweiten Filmreihe „Vertriebenengeschichte(n) ON TOUR“, die von Mai bis Dezember 2026 läuft. Das Projekt soll den Dialog zwischen den Generationen fördern und zur regionalen Erinnerungskultur beitragen.

Eintrittskarten kosten 9 Euro, ermäßigt 8 Euro. Sie sind online unter wiesbaden.de/caligari, an der Kinokasse im Caligari sowie in der Tourist Information erhältlich.