Tödlicher Unfall vorgetäuscht: Wiesbadenerin wird Opfer von Betrug

Mit einem vorgetäuschten Verkehrsunfall ihres Sohnes haben Betrüger eine Frau in Wiesbaden um eine hohe Geldsumme gebracht. Die Täter behaupteten, nur eine Kaution könne ihn aus der Haft befreien.

Tödlicher Unfall vorgetäuscht: Wiesbadenerin wird Opfer von Betrug

Telefonbetrüger haben am Donnerstag (10. April) eine Wiesbadenerin mit einem sogenannten Schockanruf um eine größere Summe Bargeld betrogen. Das meldet die Polizei.

Die Täter riefen die Frau an und behaupteten, ihr Sohn habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Er würde nur gegen Zahlung einer hohen Kaution wieder freigelassen. Die geschockte Frau glaubte den Betrügern und übergab das Geld an ihrer Wohnanschrift in der Westendstraße an einen angeblichen Mitarbeiter der Gerichtskasse.

Der Abholer wird als Mann mit „südländischem Erscheinungsbild“, dunklen Haaren und dunklem Dreitagebart beschrieben. Er trug eine dunkelblaue Cargohose, eine dunkelblaue Jacke und eine Sonnenbrille.

Im vorliegenden Fall bittet die Wiesbadener Kriminalpolizei um Hinweise unter der Telefonnummer (0611) 345-0.