Schockanruf: Wiesbadener lässt Betrüger auffliegen

Polizei warnt vor Betrugsmaschen per Telefon

Schockanruf: Wiesbadener lässt Betrüger auffliegen

Am Mittwochnachmittag (27. Dezember) sind zwei Personen aus Wiesbaden von Betrügern angerufen worden. Einer der Schockanrufe endete schon fast in einer Geldübergabe, bevor dem Wiesbadener Zweifel kamen. Das meldet die Polizei Wiesbaden.

Den beiden Angerufenen wurde in den Telefonaten vorgetäuscht, eine nahestehende Verwandte habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht, befinde sich im Gefängnis und könne nur gegen Zahlung einer Kaution freigelassen werden. Die erste Betrugsmasche wimmelte die angerufene Wiesbadenerin direkt am Telefon ab, beim zweiten Schockanruf hatten die Betrüger zunächst mehr Erfolg.

Der Wiesbadener hatte bereits Schmuck, Uhren, Münzen sowie Gold in eine Tasche gepackt und sich damit zum vereinbarten Treffpunkt vor dem Gerichtsgebäude in der Mainzer Straße begeben. Dort wurde er jedoch im letzten Moment doch skeptisch und verständigte stattdessen die Polizei.

Die Polizei weist darauf hin, dass deutsche Behörden niemals Kautionszahlungen per Telefon verlangen und rät in solchen Fällen dazu, sofort aufzulegen und anschließend den Notruf 110 zu wählen.

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