Miese Masche: Gauner zockt ahnungslose Wiesbadenerin ab

Was die Polizei rät

Miese Masche: Gauner zockt ahnungslose Wiesbadenerin ab

Zwei Frauen aus Wiesbaden haben in den frühen Nachmittagsstunden einen sogenannten Schockanruf erhalten. Das meldet die Polizei. In einem Fall war der Betrüger erfolgreich.

Mit rhetorischem Geschick und dem Spielen mit der Angst um einen Familienangehörigen wurde eine der beiden Wiesbadenerinnen dazu gebracht, Wertgegenstände mit einem hohen Gesamtwert an einen angeblichen Gerichtshelfer zu übergeben. Bei dem Abholer, der an der Wohnanschrift der Geschädigten in der Lahnstraße erschien, soll es sich um einen 35 bis 40 Jahre alten Mann gehandelt haben, der etwa 1,85 bis 1,90 Meter groß und von athletischer Statur gewesen sei.

Laut der Geschädigten hat der Täter eine braune Hautfarbe, kurze schwarze Haare, einen Koteletten-Bart und ein Tattoo auf dem rechten Handrücken. Er trug ein schwarzes Langarmshirt, eine schwarze enge Jeans, schwarze Schuhe und eine schwarze Bauchtasche.

Im anderen Fall hatte sich die angerufene Wiesbadenerin schon zu ihrer Bankfiliale begeben, wo der Betrug dann aber dank einer aufmerksamen Bankmitarbeiterin aufflog. Die Wiesbadenerin entging so dem Betrug.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang, niemals aufgrund eines Telefonats, einer Textnachricht oder einer Mail eine Überweisung zu tätigen oder Geld an unbekannte Personen zu übergeben.

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