Fakenews über Amoklauf an Wiesbadener Schule im Umlauf

Übers Internet verbreitet

Fakenews über Amoklauf an Wiesbadener Schule im Umlauf

Eine Falschmeldung über einen geplanten Amoklauf am Wiesbadener Berufsschulzentrum hat am Freitagmorgen für Aufregung gesorgt. Die Polizei sucht jetzt nach dem Urheber.

„Wir bekamen den Hinweis auf diese Meldung und natürlich klingelten sofort sämtliche Alarmglocken!“, schreibt die Polizei bei Facebook. Die Beamten haben festgestellt, dass die Nachricht über einen Fakenews-Generator erstellt und über das Internet verbreitet wurde.

Zudem stand in der Falschmeldung, dass der Unterricht am gesamten Berufsschulzentrum ausfallen würde. Die Formulierungen in dem Schreiben ließen jedoch schnell auf eine Fälschung schließen — so war der angebliche Absender nicht das Kultusministerium, sondern das „Kulturministerium“. Außerdem fanden sich in dem Schreiben etliche Rechtschreib- und Grammatikfehler. Eine Bedrohung in Form eines angekündigten Amoklaufs habe es nie gegeben, betont die Polizei. Auch habe es nie Pläne gegeben, den Unterricht ausfallen zu lassen.

Als „kleinen Spaß“, so warnt die Polizei, könne die Fake-Meldung nicht abgetan werden. Die Beamten kommentieren bei Facebook, dass sie in der Verbreitung der Panik-Meldung eine Verantwortungslosigkeit sehen. Außerdem warnen sie, dass die Aktion auch bestraft werden kann. Dem Ersteller der Falschmeldung drohe zum Beispiel eine hohe Geldstrafe. (nl)

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