Wiesbadener Rettungskräfte im Dauereinsatz

Mehr als 1000 Notrufe am Dienstag

Wiesbadener Rettungskräfte im Dauereinsatz

Die Feuerwehr Wiesbaden hatte in den vergangenen beiden Tagen außergewöhnlich viele Einsätze. Das teilt die Feuerwehr nun mit. Allein am Dienstag gingen über 1000 Anrufe in der Leitstelle ein – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Durchschnitt von 600 bis 650 Anrufen pro Tag.

In Verbindung mit der anhaltenden Hitze in Wiesbaden seien die Rettungskräfte in den vergangenen Tagen stark beansprucht worden, heißt es in der Mitteilung weiter. Wegen des erhöhten Notrufaufkommens musste die Leitstelle der Feuerwehr Wiesbaden immer wieder personell verstärkt werden, um die Vielzahl der Notfälle koordinieren zu können.

Auch die Einsatzkräfte des sogenannten abwehrenden Brandschutzes und des Rettungsdienstes hatten alle Hände voll zu tun: Innerhalb von 24 Stunden wurden am Dienstag zehn Brandeinsätze und sechs Hilfeleistungseinsätze parallel bearbeitet. Insgesamt 225 Mal wurden Rettungswagen und Notärzte zu Einsatzstellen entsendet – der Durchschnittswert liegt bei 188 bis 199 Alarmierungen pro Tag. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Hitze eine Rolle beim erhöhten Notrufaufkommen gespielt hat, so die Feuerwehr.

„Unsere Einsatzkräfte haben in dieser Extremsituation unter schwierigsten Bedingungen hervorragende Arbeit geleistet. Die Sicherheit der Bevölkerung hatte dabei stets oberste Priorität,“ erklärte der stellvertretende Amtsleiter Dirk Schwarz.