Der Regionale Verkehrsdienst Wiesbaden hat in den vergangenen Tagen bei Geschwindigkeitsmessungen und Verkehrskontrollen im Stadtgebiet zahlreiche Verstöße festgestellt. Das meldet die Polizei.
Bei einer Geschwindigkeitsmessung am Montag auf der B54 in Höhe des Siegfriedrings registrierten die Beamten innerhalb von nur eineinhalb Stunden 405 Geschwindigkeitsverstöße. Davon wurden 306 mit einem Verwarngeld geahndet, in 98 Fällen leiteten die Beamten ein Bußgeldverfahren ein. Negativer Spitzenreiter war ein Fahrer, der mit 149 km/h bei erlaubten 70 km/h gemessen wurde. Er muss mit einem Fahrverbot rechnen.
Biker und E-Scooter-Fahrer im Visier
Am Donnerstag kontrollierten Einsatzkräfte auf der Theodor-Heuss-Brücke zahlreiche weitere Fahrzeuge. Dabei fielen unter anderem zwei Motorradfahrer auf, die mit 88 km/h beziehungsweise 91 km/h bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h unterwegs waren. Beide erwartet nun ein Fahrverbot.
Darüber hinaus zogen die Beamten einen technisch veränderten E-Scooter sowie ein manipuliertes E-Bike aus dem Verkehr. Gegen die Fahrer wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Bei dem E-Scooter-Fahrer ergaben sich außerdem Hinweise auf einen vorangegangenen Drogenkonsum. Die Polizei kündigte an, auch künftig gezielte Kontrollen durchzuführen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.