Verspätungen und Ausfälle im ÖPNV wegen Sturmtief Sabine

Pendler brauchen starke Nerven

Verspätungen und Ausfälle im ÖPNV wegen Sturmtief Sabine

Aufgrund des anhaltenden Sturmtiefs Sabine kommt es in Wiesbaden und Umgebung am Montagmorgen zu erheblichen Beeinträchtigungen im ÖPNV. Auch mit dem Auto kann es länger dauern.

Wie der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) mitteilt, kommt es derzeit im gesamten RMV-Gebiet zu Ausfällen und Verspätungen im Bus- und Bahnverkehr. Reisende sollten vor einer anstehenden Fahrt auf jeden Fall die Verbindungsauskunft des Unternehmens nutzen. Diese war am Montagmorgen mehrfach nicht erreichbar, der Server war zeitweise ausgelastet. Auch hier brauchen Pendler also Geduld.

Die Deutsche Bahn (DB) verzichtet noch bis mindestens 10 Uhr am Montag komplett auf den Fernverkehr, seit gestern stehen die Züge in den Bahnhöfen. Aufgrund der „aktuellen Entwicklungen und zunehmender Windstärken“, habe man sich zu diesem Schritt entschieden. Erst nach Schadaufnahme im Rahmen von Erkundungsfahrten und erforderlichen Reparaturarbeiten werden ab voraussichtlich 10 Uhr die Strecken für den Fernverkehr sukzessive wieder freigegeben. Es sei schon jetzt absehbar, dass die Störungen am Montag den ganzen Tag über andauern werden.

Am frühen Montagmorgen ist im Stadtbusverkehr nur mit leichten Verspätungen zu rechnen. Die Lage auf den Straßen kann sich aber jederzeit ändern, da der Sturm auch im Verlauf des Montags anhalten wird. Äste und andere Hindernisse können also jederzeit wieder auf die Straßen geweht werden und den Verkehr behindern.

Vorsicht gilt auch für Fußgänger und Radfahrer, denn umherfliegende Gegenstände können zu einer Gefahr werden. Wer nicht unbedingt raus muss, sollte auf Ausgänge verzichten. Außerdem — wenn möglich — Abstand zu Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen halten.

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