Sprengung Salzbachtalbrücke: Staub-Ausstoß und Lärmbelästigung drohen

Um kurz nach 12 Uhr mittags am Samstag soll die Salzbachtalbrücke Geschichte sein. Nach der Sprengung des Bauwerks wird es dann zu einigen unvermeidlichen Beeinträchtigungen kommen.

Sprengung Salzbachtalbrücke: Staub-Ausstoß und Lärmbelästigung drohen

Wenn am Samstag (6. November) die Salzbachtalbrücke gesprengt wird, müssen sich die Anwohner auf einige Dinge gefasst machen, die nach der Detonation um 12 Uhr drohen. Die Autobahn GmbH des Bundes weist noch einmal darauf hin, welche möglichen Beeinträchtigungen auf die Bürger zukommen können.

Staub-Ausstoß

Um eine Gefährdung für die Bevölkerung auszuschließen, wurden die Brückenbestandteile sowie die Böden für die Stützwälle und Fallbetten im Labor vorab untersucht. Dabei wurden keine Schadstoffe gefunden. Das Bauwerk ist frei von Asbest, wie die Autobahn GmbH mitteilt. Es werden aber dennoch weitere Maßnahmen getroffen, um die Immissionen nach der Sprengung zu vermindern. Derzeit würden die Einsatzmöglichkeiten von Staubbindungsmaschinen geprüft. Dabei werde durch Wassernebel der Staub gebunden und möglichst schnell niedergeschlagen, um die Ausbreitung zu minimieren.

Außerdem wird eine Messung des Staubs nach Staubgröße und -menge vorgenommen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass durch den Vorher-Nachher-Vergleich vor der Rückkehr in die Häuser und Wohnungen die gleiche Luftqualität herrscht und keine Gesundheitsgefahr besteht. Die Mesung wird vom TÜV Süd durchgeführt. Für den Fall, dass größere Flächen, wie beispielsweise Wohnstraßen, stark mit Staub benetzt werden sollten, könnten diese mit Hilfe von Großkehrmaschinen gereinigt werden, um eine Wiederaufwirbelung zu vermeiden.

Lärm

Nach der Sprengung sollen ab etwa 15 Uhr die Brückenteile zerkleinert werden. „Leider erfordert dies lärmintensive Arbeiten im direkten Nachgang zur Sprengung und auch in der Folgezeit – bis voraussichtlich Mitte Dezember 2021“, so die Autobahn GmbH des Bundes. Damit am Montag (8. November) mit dem Abtransport der Betonteile begonnen werden kann, wird am Samstag noch bis etwa 23 Uhr und am Sonntag von etwa 8 bis 20 Uhr gearbeitet. „Der entstehende Lärm ist leider unvermeidbar und die Arbeiten werden durch die Tallage im Umfeld deutlich wahrnehmbar sein“, so die Behörde.

Bis Mitte Dezember seien im Bereich der restlichen Brücke weitere lärmintensive Arbeiten erforderlich, wie das Zerkleinern und Verladen von Brückenteilen. Diese Arbeiten seien von morgens (6 / 7 Uhr) bis abends (teilweise bis 22 Uhr) jeweils von Montag bis Samstag möglich. An weiteren Sonntagen sollen Arbeiten möglichst vermieden werden.

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