Zukunft der Verkehrsführung um Salzbachtalbrücke ungewiss

Durch die Verengung an der Baustelle an der Salzbachtalbrücke wurden an den umliegenden Strecken zusätzliche Fahrspuren eingerichtet. Könnten diese auch nach der Fertigstellung der Brücke beibehalten werden?

Zukunft der Verkehrsführung um Salzbachtalbrücke ungewiss

„Stau auf der A66 zwischen Erbenheim und Mainzer Straße“ — Wer momentan das Frühstücksprogramm auf den hessischen Radiosendern einschaltet, hört fast jeden Tag diese Meldung. Grund ist die Verengung auf zwei Fahrbahnen an der Salzbachtalbrücke, die seit über einem Jahr saniert wird. Durch einen Baufehler ist bis Ende des Monats sogar nur eine Spur pro Fahrtrichtung für den Verkehr freigegeben.

Während sich viele Pendler jeden Tag über die Staus rund um die Brücke ärgern, finden manche auch etwas Gutes an den Maßnahmen. Denn um die Verkehrslage etwas zu entspannen, hat der verantwortliche Verkehrsdienstleister Hessen Mobil an den umliegenden Strecken Änderungen an der Verkehrsführung vorgenommen. So wurde etwa der Abfahrtstreifen an der A66 nach Biebrich deutlich verlängert, sodass diese nicht in den Stau der Brücke geraten. An der B455 wurde zur Entlastung die Standspur zu einer dritten Fahrspur umgewandelt.

Dauerhafte Lösung?

Da sich diese Verkehrsänderungen bisher durchaus bewährt haben, wünscht sich Merkurist-Leser Michael, dass man diese Maßnahmen auch dauerhaft behalten könnte:

Eine Nachfrage bei Hessen Mobil ergibt jedoch noch keine klare Antwort: „Da das Ende der Bauarbeiten erst für 2022 anvisiert ist, steht noch nicht fest, ob die Änderungen beibehalten werden“, erklärt eine Sprecherin der Behörde. Bis zum Ende der Maßnahmen, auch nach der Freigabe der dritten Fahrspur Ende September, sollen die zusätzlichen Spuren rund um die Brücke jedoch erhalten bleiben. (ts)

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