„Sprungschanze“: Boelckestraße wird auch nach neuen Bauarbeiten erhöht sein

Noch immer fühlt sich der Weg über die Kreuzung Boelckestraße/Otto-Suhr-Ring an, als fahre man über eine Sprungschanze. Noch steht zwar nicht fest, wann die Straße ausgebessert wird, ganz verschwinden wird die Erhöhung aber auch danach nicht.

„Sprungschanze“: Boelckestraße wird auch nach neuen Bauarbeiten erhöht sein

Seitdem die Kreuzung Boelckestraße/Otto-Suhr-Ring umgebaut wurde, fühlt sich die Fahrt über die Straße in Mainz-Kastel ungewohnt an. Mitten auf der Kreuzung ist der Boden erhöht, einen Leser erinnerte das im vergangenen Sommer an eine „Sprungschanze“. Laut Tiefbau- und Vermessungsamt sei das zum Zeitpunkt der Umbauarbeiten nicht anders machbar gewesen (wir berichteten). Das Amt kündigte aber an, die Straße ausbessern zu wollen.

Ende des Jahres hieß es, die Planungen für den Umbau seien weitestgehend abgeschlossen. Da die Kreuzung dafür gesperrt werden müsse, sei der Start aber von verschiedenen Faktoren abhängig – zum Beispiel von der Öffnung der Kreuzung Boelckestraße/Ernst-Galonske-Straße, der Entwicklung des Verkehrs und weiteren Bauarbeiten.

Straße bleibt erhöht

Auch jetzt stehe noch kein konkreter Zeitpunkt fest, erklärt Karsten Hense vom Tiefbau- und Vermessungsamt auf Merkurist-Anfrage. Das hänge unter anderem von Arbeiten der Mainzer Stadtwerke an den Stromleitungen in dem Bereich ab. Wenn es soweit ist, werde die Kreuzung aber voraussichtlich an einem Wochenende teilweise gesperrt, „sodass die Auswirkungen auf den Verkehrsfluss möglichst gering gehalten werden.“

Eins kann Hense aber schon jetzt sagen: Auch nach der Sanierung wird die Straße deutlich erhöht bleiben. Grund seien Rohre des Ochsenbrunnenbachs und Leitungen unter der Straße, durch die das nicht anders möglich sei. „Allerdings wird der starke ‘Knick’ ausgerundet und damit gefälliger zu befahren sein.“

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