„Sprungschanze“ auf der Boelckestraße: Das sagt die Stadt dazu

Für einige Leser fühlt es sich so an, als würden sie über eine Sprungschanze fahren, wenn sie auf der Kreuzung Boelckestraße/Otto-Suhr-Ring unterwegs sind. Die Stadt kennt das Problem und erklärt, wie es dazu kommen konnte.

„Sprungschanze“ auf der Boelckestraße: Das sagt die Stadt dazu

Eine Fahrt über die Kreuzung Boelckestraße/Otto-Suhr-Ring fühlt sich aktuell etwas anders an als auf anderen Straßen. In der Mitte der Kreuzung ist die Straße sichtbar erhöht, Leser Marcel erinnert es fast an eine „Sprungschanze“. Auch User Christoph findet, dass die Erhöhung zu gefährlichen Situationen führen kann.

Erst vor Kurzem wurde die Kreuzung umgebaut. Die Fahrbahn ist jetzt breiter, es gibt eine neue, eigene Abbiegespur in Richtung Gewerbegebiet Petersweg und neue Leitungen – aber eben auch die kleine „Sprungschanze“.

War das so geplant? Das Wiesbadener Tiefbau- und Vermessungsamt kennt die Situation vor Ort und erklärt auf Merkurist-Anfrage: „Eine flachere Trassierung war sowohl aufgrund der vorhandenen Zwangspunkte planerisch nicht umsetzbar, als auch deswegen, weil die Herstellung des Knotenpunkts unter Verkehr erfolgen musste. Durch die notwendigen Baustelleneinrichtungen konnte er nicht ausgerundet werden.“ Ziel sei gewesen, die neue Kreuzung schnell für den Verkehr freizugeben.

„Es ist beabsichtigt, den Knick unter Sperrung der Kreuzung abzuflachen.“ - Tiefbau- und Vermessungsamt

In Zukunft wird sie aber nun doch gesperrt werden müssen: „Es ist beabsichtigt, den Knick unter Sperrung der Kreuzung abzuflachen“, sagt ein Sprecher. „Dies ist aber erst möglich, wenn sich die Verkehrslage in Wiesbaden beruhigt hat und ausreichend leistungsfähige Umleitungsstrecken zur Verfügung stehen.“ Bis es soweit ist, will die Stadt Schilder als Warnung aufstellen.

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