Sicherheitsbedenken: Salzbachtalbrücke bleibt länger zweispurig

Sicherheit der Verkehrsteilnehmer kann aktuell nicht gewährleistet werden

Sicherheitsbedenken: Salzbachtalbrücke bleibt länger zweispurig

Die Einrichtung der Wechselverkehrsführung auf der Salzbachtalbrücke kommt später als geplant. Grund dafür sind fehlende Dokumente der Baufirma bezüglich der Statik des Bauwerks. Das teilt Hessen Mobil am Freitag mit.

Eigentlich, so die Verkehrsdienstleister, war geplant, die Wechselverkehrsführung der A66 auf der Salzbachtalbrücke spätestens zum Ende der hessischen Herbstferien einzurichten. „Voraussetzung dafür ist jedoch die abgeschlossene Verstärkung der nördlichen Brückenhälfte in Richtung Rüdesheim“, so Hessen Mobil.

Doch eine Abnahme der Bauarbeiten durch Hessen Mobil konnte nicht wie geplant erfolgen. Gründe waren unter anderem ein fehlender Nachweis zur Statik sowie noch nicht abgeschlossene Arbeiten. Die ausführende Baufirma schätzt, dass in circa vier Wochen alle Dokumente vorliegen und die Arbeiten abgeschlossen sind. Erst dann kann die Brücke von Hessen Mobil abgenommen werden.

„Wir sehen, dass die aktuelle verkehrliche Situation die Pendler belastet“, sagt Gerd Riegelhuth, Präsident von Hessen Mobil. „Für uns hat jedoch die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden oberste Priorität.“ Somit wird es voraussichtlich erst Anfang November zu Entlastungen im Verkehr kommen.

Hintergrund

Der nördliche Überbau der Brücke in Fahrtrichtung Rüdesheim wurde im Jahr 2018 verstärkt, mit dem Ziel drei Fahrstreifen aufzunehmen, damit die südliche Brückenhälfte in Fahrtrichtung Frankfurt abgebrochen und neu gebaut werden kann. Im Zuge dieser Verstärkungsmaßnahmen hat die auszuführende Baufirma die Spannglieder angebohrt. Es ist vertraglich geregelt, dass sie den angerichteten Schaden behebt und die Brückenhälfte entsprechend den Vorgaben von Hessen Mobil verstärkt. (nl)

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