Salzbachtalbrücke: So sieht es aktuell vor Ort aus

Etwa ein halbes Jahr ist es her, dass die Salzbachtalbrücke gesprengt wurde. Am heutigen Mittwoch gab die Autobahn GmbH den weiteren Zeitplan für den Neubau bekannt.

Salzbachtalbrücke: So sieht es aktuell vor Ort aus

Lange war der konkrete Zeitplan für den weiteren Bau der Salzbachtalbrücke unklar (wir berichteten), jetzt steht fest: der südliche Brückenteil in Fahrtrichtung Frankfurt soll Ende 2023 fertig sein. Dann können Autofahrer wieder pro Fahrbahn über zwei verengt geführte Fahrstreifen fahren.

Wie die Autobahn GmbH am Mittwoch mitteilt, wurde im Mai noch die Tragfähigkeit zweier Großbohrpfähle geprüft. Der Grund: Bei den beiden Pfählen sei es zu Auffälligkeiten gekommen. Der Belastungstest sei positiv verlaufen. Deshalb geht die Autobahn GmbH nun von einer Übergabe der neuen Südbrücke für Ende 2023 aus.

Die Arbeiten würden Schritt für Schritt vorangehen. So wurden im Januar das westliche Widerlager der Südbrücke und das der Nordbrücke im März abgebrochen. Das Baufeld an der Nordbrücke ist ebenfalls geräumt, dort werden nun die notwendigen Baustraßen hergestellt. Westlich der Bahnlinien wurden Anfang des Jahres die Pfeilergründungen freigelegt, die die Sprengung schadlos überstanden haben. Im Bereich der Aartalbahn-Querung wurden seit Anfang Mai Kampfmittelsondierungen durchgeführt, die jetzt abgeschlossen sind. Dort können bald Spundwände als Baugrubensicherung gebaut werden für die künftigen Ersatzneubauten, die über die Aartalbahn führen. Mittlerweile seien außerdem alle 30 Bohrpfähle für den Ostpfeiler der Süd- und Nordbrücke fertiggestellt.

Bauarbeiten sollen 2025 abgeschlossen sein

Die komplette Salzbachtalbrücke soll Mitte 2025 fertig sein. Beide Brückenteile sollen je drei Pfeiler bekommen, sodass die Brücken vier Felder haben werden. Die Nordbrücke wird 324 Meter lang sein und eine maximale Spannweite von 90 Meter aufweisen. Die Südbrücke wiederum wird 314 Meter lang sein und eine maximale Spannweite von 85 Metern haben. Auch die Entwässerung ist neu konzipiert worden. So sollen drei Regenrückhaltebecken gebaut werden.

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