Ringkirche: Das hat sich an der Verkehrsführung verändert

Der Verkehrsknotenpunkt an der Ringkirche wurde in den vergangenen Monaten umgebaut. Jetzt sind die Arbeiten abgeschlossen und die Kreuzung soll für alle Verkehrsteilnehmer besser nutzbar sein.

Ringkirche: Das hat sich an der Verkehrsführung verändert

Lange wurde an der Ringkirche gebaut, jetzt ist die neue Verkehrsführung fertig. Die abgeschlossenen Umbauarbeiten sollen nicht nur für weniger Staus sorgen, sondern auch Radfahrern und Fußgängern den Weg erleichtern.

Zum einen wurden die Ampelanlagen für die digitale Verkehrssteuerung (DIGI-V) aufgerüstet. So soll der Verkehr künftig digital und je nach Verkehrslage gesteuert werden. Das soll zu weniger Staus führen und damit auch die Luftqualität in Wiesbaden verbessern. Außerdem wurde der Knotenpunkt barrierefrei ausgebaut. Fußgänger und Radfahrer können den Mittelstreifen jetzt zudem durchgängig entlanglaufen- oder fahren.

Auch blinde und sehbehinderte Menschen können nun sicherer die Kreuzung überqueren.“ - Andreas Kowol, Verkehrsdezernent

„Mit dem Umbau hat die Landeshauptstadt Wiesbaden mehr Sicherheit und Komfort für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer geschaffen“, sagt Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne) dazu. Die neue, breite Verkehrsinsel schaffe einen Lückenschluss zwischen den Wegen auf dem Mittelstreifen. Dadurch biete sie Fußgängern und Radfahrern eine durchgängige Verbindung entlang des ersten Rings zwischen Sedanplatz und Schiersteiner Straße. „Auch blinde und sehbehinderte Menschen können nun unter anderem dank taktiler Leitelemente sicherer die Kreuzung überqueren“, so Kowol.

Kein illegales Linksabbiegen mehr

Die Verkehrsführung wurde neu geordnet, damit der Mittelstreifen ausgebaut werden konnte. Außerdem wurde die Straße baulich angepasst, damit Autofahrer nicht mehr in Fahrtrichtung Sedanplatz rechtswidrig vom Kaiser-Friedrich-Ring nach links in die Straße „An der Ringkirche“ fahren können. In der Vergangenheit war es dadurch immer wieder zu Rückstaus gekommen. Auch als das Linksabbiegen längst verboten war, hielten sich etliche Verkehrsteilnehmer nicht daran, weil das Abbiegen baulich gesehen noch möglich war.

Gekostet haben allein die Tiefbauarbeiten an der Ringkirche rund 270.000 Euro. Die Maßnahme ist Teil des hessischen Luftreinhalteplans für Wiesbaden, mit dem vor Gericht das Dieselfahrverbot abgewendet werde konnte.

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