Gute Nachrichten von Wiesbadener Groß-Projekt

Positive Entwicklung beim „anspruchsvollsten Straßenbauprojekt der Stadt“

Gute Nachrichten von Wiesbadener Groß-Projekt

Gute Nachrichten zum Jahresende vom Großprojekt Boelckestraße. Sollten keine erheblichen Störungen durch schlechtes Wetter auftreten, wird ab Donnerstag (16. Dezember) die Ein- und Ausfahrt in die Ernst-Galonske-Straße wieder voll möglich sein. Das gibt die Stadt Wiesbaden bekannt.

Wie die Stadtverwaltung erklärt, liege das derzeit „anspruchsvollste Straßenbauprojekt der Stadt“ voll im Zeitplan. Seit Baubeginn im Mai 2020 bis heute wurde in den sieben Bauabschnitten allein für den Straßenbau unter anderem 25.000 Kubikmeter Erdreich bewegt, 1,6 Kilometer Gas- und Wasserleitungen sowie 12,8 Kilometer Kabel und Leerrohre verlegt und fünf Kilometer Bordsteine und Rinnen hergestellt.

Durch die unvorhergesehene Corona-Pandemie hatten die Baufirmen unter Leitung des städtischen Tiefbau- und Vermessungsamtes neue Arbeitsvorschriften ausarbeiten und umsetzen müssen, was die Ausführung der Arbeiten erschwert hatte. Generell ging es beim Umbau der Boelckestraße auch um eine verbesserte Gestaltung des Wegs nach Kastel und um eine Renaturierung des Gebiets, insbesondere eines Teilabschnittes des Ochenbrunnenbachs.

Hintergrund

Die Boelckestraße wird für das Gewerbegebiet Petersweg Ost erweitert und umgebaut. Von April 2020 bis Juli 2023 wird zwischen der A671 und dem Otto-Suhr-Ring die Verkehrsleistung von zwei auf bis zu fünf Fahrspuren erhöht. Darüber hinaus werden Geh- und Radwege angelegt und die Bushaltestellen barrierefrei umgebaut.

Die Kosten für den Ausbau der insgesamt rund 1,3 Kilometer langen Strecke liegen inklusive aller Gestaltungs- und Schutzmaßnahmen gegen Starkregenereignisse bei rund 14 Millionen Euro, von denen etwa die Hälfte der Bund zahlt.

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