Gottesdienst: Auch Wiesbadener mit Coronavirus infiziert

Mindestens zwei Fälle in Wiesbaden

Gottesdienst: Auch Wiesbadener mit Coronavirus infiziert

Unter den mehr als 100 bestätigten Covid-19-Fällen in Zusammenhang mit einem Gottesdienst in einer Freikirche in Frankfurt sind auch mindestens zwei Personen aus Wiesbaden. Das hat die Stadt Wiesbaden am Dienstagvormittag bestätigt.

Ende der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass sich bei einem Gottesdienst einer Baptistengemeinde in Frankfurt am 10. Mai offenbar mehr als 100 Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben. Wie die Gemeinde am Montag mitteilte, hätten die Gottesdienstbesucher keine Masken getragen und gemeinsam gesungen.

In einer Stellungnahme der Gemeinde heißt es weiter, die Zahl der Ansteckungen in den Familien der Mitglieder könne weiter steigen, da es in der Gemeinde viele Familien mit fünf und mehr Kindern gebe. Die Teilnehmer des Gottesdienstes waren aus unterschiedlichen Landkreisen des Rhein-Main-Gebiets angereist. Mehrere hessische Kreise meldeten zuletzt Corona-Fälle in Zusammenhang mit dem Gottesdienst der Baptistengemeinde.

Gleiches gilt nun also auch für Wiesbaden. Wie die Stadt erklärte, sei dem Gesundheitsamt am vergangenen Mittwoch, den 20 Mai, mitgeteilt worden, dass sich auch in Wiesbaden Kontaktpersonen aus dem Corona-Ausbruchsgeschehen der Baptistengemeinde Frankfurt befinden. Das Gesundheitsamt habe die Personen daraufhin umgehend kontaktiert und häusliche Quarantäne angeordnet. Zwei SARS-CoV-2-Infektionen haben sich in diesem Zusammenhang bestätigt. (ab)

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