Sexuelle Belästigung und Verletzte durch Pfefferspray – zwei Vorfälle in Lokal

Zwei Vorfälle in Lokal in der Bärenstraße

Sexuelle Belästigung und Verletzte durch Pfefferspray – zwei Vorfälle in Lokal

Gleich zwei Polizeieinsätze in kurzer Zeit hatte die Wiesbadener Polizei in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Bärenstraße.

Drei Personen wurden verletzt, nachdem ein unbekannter Täter gegen 1 Uhr in einem Lokal in der Bärenstraße Pfefferspray sprühte. Zunächst wurde ein 21-jähriger Hofheimer von dem Unbekannten mit Pfefferspray attackiert. Durch den Sprühnebel wurden außerdem eine 23-jährige Wiesbadenerin und ein 22-Jähriger aus Hofheim in Mitleidenschaft gezogen. Nach Angaben des 21-Jährigen ist ihm völlig unklar, warum er mit dem Pfefferspray angegriffen wurde. Zusätzlich zu den Verletzungen durch das Pfefferspray bekam der Hofheimer auch noch eine Glasflasche an den Kopf geworfen und erlitt eine Platzwunde. Ob diese Flasche von dem Täter mit dem Pfefferspray oder einem weiteren Täter geworfen wurde, ist noch unklar.

Der Täter wird als männlich, etwa 22 Jahre alt und 1,75 bis 1,80 Meter groß beschrieben. Er sei kräftig und mit einer schwarzen Jacke bekleidet gewesen. Er habe laut der Zeugen schwarze, zur Seite gegelte Haare und einen Sidecut getragen. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Nummer (0611) 345-2140 in Verbindung zu setzen.

Sexuelle Belästigung

Eine halbe Stunde später, ebenfalls in einem Lokal in der Bärenstraße, wurde eine 22-jährige Wiesbadenerin von einem bislang unbekannten Täter unsittlich berührt. Nach Angaben der Geschädigten streichelte der unbekannte Mann ihr zunächst über die Haare, worauf sie sich von ihm distanzierte. Kurze Zeit später nahm er allerdings erneut Kontakt auf, und berührte die Frau an der Brust. Ein junger Mann beobachtete das und ging zwischen die beiden. Als die Polizei eintraf, war der Täter nicht mehr im Lokal.

Er wird von der Geschädigten und dem Zeugen als männlich, etwa 1,65 - 1,70 Meter groß, ca. 20 bis 30 Jahre alt, mit südländischem Erscheinungsbild, dunklen, kurzen Haaren und braunen Augen beschrieben. Er habe akzentfreies Deutsch gesprochen und sei mit einem grauen T-Shirt bekleidet gewesen. Die Wiesbadener Kriminalpolizei bittet Zeugen darum, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

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