Wie die „Gebrüder Brot“ Wiesbaden und Mainz erobern wollen

„Märchenhafte“ Backmischungen mit Zutaten aus regionalem und nachhaltigem Anbau - das versprechen die „Gebrüder Brot“ ihren Kunden. Was steckt dahinter?

Wie die „Gebrüder Brot“ Wiesbaden und Mainz erobern wollen

„Der gestiefelte Kater“ - das ist nicht nur ein weltbekanntes Märchen der Gebrüder Grimm, sondern auch eine Backmischung der „Gebrüder Brot“. Mit ihren Mischungen, die allesamt nach Geschichten der Märchen-Dichter benannt sind, wollen die drei Freunde mit ihrem frisch gegründeten Unternehmen bei den Leuten wieder „die Leidenschaft für Brot wecken“. Dabei haben sich die Wiesbadener Christoph Kreker, Oliver Beege und Matthias Beege ambitionierte Ziele gesetzt.

Zutaten in Bio-Qualität

Die Idee für ihr Unternehmen kam ihnen im ersten Lockdown 2020. „Da wir leidenschaftlich gern selbst Brot backen, haben wir verschiedene Dinge ausprobiert“, sagt Oliver Beege von den „Gebrüdern Brot“ gegenüber Merkurist. Da die Herstellung von handwerklich gefertigtem Brot recht zeitintensiv ist, habe man sich dazu entschieden, die, wie Beege sagt, „märchenhaften“ Rezepte in Form von Backmischungen anzubieten. „Wir verwenden keine Backtriebmittel, dafür ausschließlich Vollkornmehl und Zutaten in Bioqualität“, sagt Beege.

Nach erstem positiven Feedback auf ihre Produkte entschlossen sich die drei dann Ende des letzten Jahres, ihr Unternehmen zu gründen. Ihren Online-Brotshop betreiben die drei jedoch nur im Nebenberuf. „Eine goldene Nase verdienen wir uns nicht, das Unternehmen trägt sich aber bisher von alleine“, sagt Beege. Jetzt wollen die Freunde mit ihrem Geschäft aber noch wachsen. Ein nächster Schritt wäre die Präsenz im stationären Lebensmittelhandel, erklärt Beege.

Zu den bisher vier verschiedenen Brot-Varianten sollen dann in Zukunft noch einige hinzukommen. Geplant sei unter anderen noch eine süßere Kreation. „Wir wollen das Angebot nach und nach noch ausbauen und zeigen, dass Brot lecker ist und zugleich gesund sein kann“, sagt Beege. Davon wollen die drei Jung-Unternehmer vor allem auch noch mehr die Mainzer und Wiesbadener überzeugen.

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