Schwerer Wildunfall: Auto überschlägt sich mehrfach

Strecke wegen Bergungsarbeiten teilweise gesperrt

Schwerer Wildunfall: Auto überschlägt sich mehrfach

In der Nacht zum Freitag hat sich auf der B417 bei Hünstetten-Oberlibbach ein schwerer Wildunfall ereignet. Das meldet die Polizei Rheingau-Taunus.

Ein 23-Jähriger aus Limburg war um kurz nach Mitternacht mit seinem Toyota in Richtung Limburg unterwegs, als plötzlich ein Wildtier auf die Fahrbahn trat. Der Fahrer versuchte, dem Tier auszuweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Hierbei verlor er jedoch die Kontrolle über den Toyota und kam nach links von der Fahrbahn ab. Dort durchbrach er einen Wildzaun und überschlug sich mehrfach, ehe er auf den Reifen zum Stillstand kam.

Der Limburger wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt. Seine Verletzungen waren so gering, dass er nicht in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Sein Auto, an dem ein Sachschaden von etwa 7000 Euro entstand, musste jedoch abgeschleppt werden. Während der Bergungsarbeiten war die B417 zeitweise einspurig gesperrt.

Im Zusammenhang mit dem Unfall appelliert die Polizei an alle Verkehrsteilnehmer, bei Fahrten durch ländliche Gegenden vorsichtig zu agieren. Vor allem in den Morgen-, Abend- und Nachtstunden müsse stets mit Wildwechsel gerechnet werden. Bei plötzlichem Wildwechsel oder unvermeidbarer Kollision solle man nicht in den Gegenverkehr ausweichen. Stattdessen: bremsen, hupen, Licht abblenden und Spur halten. Sollte es dennoch zu einem Zusammenstoß kommen, sollte man einem verletzten Tier nicht helfen, es berühren oder es gar mitnehmen. „Verständigen Sie stattdessen sofort die Polizei“, so der Appell.