Doch kein „Superblock“-Sonntag in Wiesbaden

Grund sind die steigenden Corona-Zahlen

Doch kein „Superblock“-Sonntag in Wiesbaden

Eigentlich sollten am 19. September mehrere Straßen in Wiesbaden für den Verkehr gesperrt und stattdessen zu verkehrsberuhigten Zonen werden. Am ersten „Superblock“-Sonntag wollte die Stadt testen, wie ein klima- und umwelfreundliches Leben in der Stadt funktionieren könnte (wir berichteten). Wie die Stadt am Donnerstag mitteilt, muss der Aktionstag jetzt allerdings verschoben werden.

„Aufgrund der auch in Wiesbaden steigenden Corona-Inzidenz wird der autofreie Superblock-Sonntag, der im Rheingauviertel, Dichterviertel und rund um die Herderstraße hätte stattfinden sollen, auf den Sommer 2022 verschoben“, heißt es. Das Jugendparlament, die beteiligten Ortsbeiräte, das Umweltamt und das Umwelt- und Verkehrsdezernat hätten das einvernehmlich beschlossen.

Anstatt in diesem September soll die Veranstaltung mit dem gleichen Konzept im Juli 2022 vor den Sommerferien nachgeholt und damit der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung umgesetzt werden.

Ziel des „Superblock“-Sonntags ist es, den öffentlichen Straßenraum als Aufenthaltsort erlebbar zu machen und für nachbarschaftliche Begegnung und Aktionen zu nutzen, so die Stadt. Gerade letzteres sei aber aufgrund der Corona-Auflagen derzeit nicht möglich.

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