Wiesbaden kämpft um einen verkaufsoffenen Sonntag

Bürgermeister wendet sich an Sozialminister

Wiesbaden kämpft um einen verkaufsoffenen Sonntag

Wiesbadens Wirtschaftsdezernent und Bürgermeister Oliver Franz (CDU) kämpft um eine Ausnahmeregelung, die einen verkaufsoffenen Sonntag in Wiesbaden in diesem Jahr noch möglich machen könnte. Dafür hat er sich jetzt an den hessischen Sozialminister Kai Klose (Grüne) gewandt.

Ursprünglich waren in Wiesbaden für das Jahr 2020 zwei verkaufsoffene Sonntage geplant, an denen die Geschäfte im sogenannten „Historischen Fünfeck“ in der Innenstadt hätten öffnen dürfen. Aufgrund der Corona-Auflagen musste der Termin am 29. März bereits ausfallen. Der verkaufsoffene Sonntag am 27. September steht jetzt ebenfalls auf der Kippe.

Grund dafür ist, dass in Hessen die Öffnung der Geschäfte an Sonntagen nur möglich ist, wenn der Termin an eine Veranstaltung wie ein Volksfest gebunden ist. Im Frühjahr wäre das der Ostermarkt gewesen, für September war der verkaufsoffene Sonntag als Ergänzung zum Stadtfest geplant.

Franz hofft nun auf eine Ausnahmeregelung im Corona-Jahr, die die Durchführung eines verkaufsoffenen Sonntags auch ohne angeschlossenes Fest ermöglicht. „Von einer temporären Lockerung der Bedingungen würde insbesondere der Einzelhandel profitieren, der besonders stark von der Krise betroffen ist“, sagt Franz. (mo)

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