Streit an Hantelbank endet mit Kopfnuss

Mehrere Angriffe und Schlägereien am Wochenende

Streit an Hantelbank endet mit Kopfnuss

In einem Fitnessstudio, einem Schnellrestaurant und auf offener Straße ist es im Verlauf des Wochenendes zu mehreren Schlägereien in Wiesbaden gekommen. Das meldet die Polizei am Montag.

Demnach endete ein Streit in einem Fitnessstudio am Freitagnachmittag mit einer Kopfnuss. Zwei Besucher des Studios in der Mainzer Straße stritten an einer Hantelbank um eine Gewichtsscheibe. Weil sie sich nicht einigen konnten, wer das Gewicht als nächstes benutzen darf, wurde einer der Sportler aggressiv und verpasste seinem 22-Jährigen Kontrahenten eine Kopfnuss.

Nur wenige Meter weiter kam es am Sonntagmorgen zu einer Auseinandersetzung in einem Schnellrestaurant in der Mainzer Straße. Gegen 8:55 Uhr beschimpfte ein Gast einen Mitarbeiter. Als sich ein weiterer Gast einmischen wollte, ließ der 22-Jährige von dem Mitarbeiter ab und schlug stattdessen den anderen Kunden.

Bereits am Freitag kam es zu einem Angriff in der Langgasse. Ein 20-Jähriger geriet dort gegen 22:20 Uhr mit einem 37-Jährigen aneinander. Dabei schlug der Jüngere den Älteren zu Boden. Als dieser blutend am Boden lag, versuchte der 20-Jährige zu flüchten, konnte jedoch von Passanten in der Innenstadt aufgehalten werden.

Nur etwa zehn Minuten später traf die Polizei auf dem Marktplatz auf eine 24-jährige Frau, die mehrfach auf einen Mann einschlug. Bevor die Beamten dem Unbekannten zu Hilfe kommen konnten, flüchtete er jedoch. Warum die Frau ihn geschlagen hatte, ist derzeit nicht bekannt.

Für die Polizei wurde das Wochenende auch am Sonntagabend nicht ruhiger. Gegen 19:40 Uhr mussten die Beamten einer Frau in der Bahnhofsstraße helfen. Die 26-Jährige hatte sich mit einem 34-Jährigen gestritten. Der Mann packte sie an den Haaren und zog sie so über die Straße. Die 26-Jährige trug dabei leichte Verletzungen davon.

Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat in allen Fällen Ermittlungen aufgenommen. Zeugen und Hinweisgeber, die einen der Vorfälle beobachten konnten, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden. (ts)

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