So geht es an der Baustelle in der Boelckestraße weiter

32 Monate sind für den Ausbau der Boelckestraße angesetzt. Inzwischen hat die Großbaustelle die Kreuzung zum Otto-Suhr-Ring erreicht. Wie geht es jetzt weiter?

So geht es an der Baustelle in der Boelckestraße weiter

Pendler und Anwohner haben lange auf den Ausbau der Boelckestraße im Stadtteil Mainz-Kastel gewartet. Seit Mitte April rollen die Bagger, damit die Bundesstraße vierspurig ausgebaut werden kann (wir berichteten). Doch bis es so weit ist und die Route wie angekündigt zu einer breiten Straße mit Allee-Charakter wird, heißt es für Autofahrer erst einmal Umleitungen nehmen.

Das muss auch Merkurist-Leser Martin. An der Kreuzung zum Otto-Suhr-Ring muss er jetzt immer einen Umweg fahren. In einem Snip hat er gefragt, ob die Kreuzung vor Ende aller Bauarbeiten 2022 wieder befahren werden kann.

Wichtiger Knotenpunkt

Im Dezernat für Grünflächen und Verkehr hat ein Sprecher gute Neuigkeiten für ihn. Er bestätigt auf Nachfrage von Merkurist, dass die Kreuzung nur einen Bauabschnitt im Gesamtprojekt darstellt. Er erklärt: „ Zurzeit werden alle unterirdischen Versorgungsleitungen für Wasser, Gas, Strom, die digitale Glasfaser-Infrastruktur und die neue Straßenentwässerung im ersten Teilabschnitt des Kreuzungsbereiches Boelckestraße / Otto-Suhr-Ring neu verlegt um für den weiteren Straßenausbau Baufreiheit zu erlangen.“ Die Kreuzung sei deshalb planmäßig Anfang Mai gesperrt worden.

Zwar liegen im Kreuzungsbereich zwei Bauabschnitte, die Umleitung haben die Verantwortlichen aber bewusst so gewählt, dass sie sich nicht verändert, „so dass Pendler und Anwohner sich nicht umorientieren müssen.“ Die beiden Bauabschnitte sollen laut aktuellem Zeitplan im Herbst 2021 abgeschlossen sein, dann werde die Umleitung aufgehoben und die Kreuzung kann wieder wie gewohnt genutzt werden. Nach der Fertigstellung der beiden Bauabschnitte wird der Knotenpunkt wieder normal befahrbar sein, und die derzeitigen Umleitungen können aufgehoben werden.

„Sicherlich kommt es in den Spitzenzeiten zu Rückstaus und längeren Wartezeiten.“ - Sprecher Verkehrsdezernat

Bisher, so der Sprecher, verlaufe die Maßnahme nach Plan und es habe noch keine Verzögerungen auf der Großbaustelle gegeben. Auch mit den Umleitung sei man zufrieden. „Unserem Eindruck nach funktioniert der Verkehrsfluss den Erwartungen entsprechend gut“, sagt er. „Sicherlich kommt es in den Spitzenzeiten zu Rückstaus und längeren Wartezeiten, allerdings war der Knotenpunkt bereits vor der Baumaßnahme stark belastet und es kam hier immer wieder zu längeren Staus und Wartezeiten.“

Weitere Schritte

In der kommenden Woche, so erklärt der Sprecher die nächsten Schritte, soll ein provisorischer Fahrstreifen zur Verbreiterung der bestehenden Boelckestraße vom Knotenpunkt Otto-Suhr-Ring / Boelckestraße bis zum Knotenpunkt Ernst-Galonske-Straße / Boelckestraße entstehen. Ende 2022 sollen die Arbeiten dann einschließlich der Verbreiterung in Richtung A671 fertiggestellt werden. (ts)

Logo