Darauf verzichtet Ihr in der Fastenzeit

Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Viele versuchen dann, kleine Sünden aus ihrem Alltag zu verbannen. Auf was verzichten die Merkurist-Leser 40 Tage lang?

Darauf verzichtet Ihr in der Fastenzeit

Süßigkeiten, Zigaretten, oder Smartphone — wenn am Aschermittwoch die 40-tägige Fastenzeit beginnt, nehmen sich viele vor, mehr auf ihre Gesundheit zu achten. Doch welche schlechten Angewohnheiten werfen die Merkurist-Leser kurzerhand aus ihrem Alltag? Wir haben Euch gefragt und das ist dabei herausgekommen:

Rauchen

Jonas versucht, auf das Rauchen zu verzichten. Wie aus einer aktuellen Studie der DAK-Gesundheit zum Fasten 2019 hervorgeht, ist er damit nicht alleine und das hat auch einen bestimmten Grund: „Die ‚Klassiker‘ des Fastens sind oft auch die Dinge, die am meisten fürs schlechte Gewissen verantwortlich sind.“, sagt Franziska Kath, Diplom-Psychologin bei der Krankenkasse. Rund 38 Prozent der 1046 befragten Deutschen wollen in der Fastenzeit — wie Jonas — auf das Rauchen verzichten.

Internet

Auch das Internet auszuschalten, wird immer beliebter. Fast jeder dritte Befragte (29 Prozent) will in den kommenden Wochen auf private Computer- und Internetnutzung verzichten. Immer mehr Menschen wollen ihre Zeit lieber mit realen Freunden und mit ihrer Familie als im Internet verbringen (32 Prozent).

Süßigkeiten und Knabberzeug

Leserin Silvia hat es im letzten Jahr leider nicht durchgehalten und verzichtet daher in diesem Jahr auf Süßigkeiten und Knabberzeug. Und das liegt auch weiterhin oben im deutschlandweiten Ranking — nämlich auf Platz zwei. Mit 67 Prozent wollen mehr als die Hälfte der Befragten 40 Tage lang weder Schokolade und Bonbons, noch Cracker und Salzstangen essen. Silvias größte Sünde: Chips.

Fleisch

Anne will in der Fastenzeit kein Fleisch essen. Damit liegt auch sie im Trend. Denn mit 46 Prozent will fast die Hälfte der Befragten der DAK-Studie ebenfalls auf Fleisch verzichten. Das sind zehn Prozent mehr Menschen als im Vorjahr.

Gar nichts

Obwohl der DAK-Trend zeigt, dass es insgesamt immer mehr Menschen für gesundheitlich sinnvoll halten, zu fasten, gibt es auch Merkurist-Leser, die darin keinen Sinn sehen. Selina ist sich sicher: „Halte ich eh nicht durch“ und ist damit wahrscheinlich nicht die einzige. (lp)

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