Gewalt gegen Wiesbadener Busfahrer: Eswe reagiert „fassungslos“ auf Vorfälle

Fahrer haben „allergrößten Respekt“ verdient

Gewalt gegen Wiesbadener Busfahrer: Eswe reagiert „fassungslos“ auf Vorfälle

Gleich zu viert haben aggressive Fahrgäste im August des letzten Jahres auf einen 35-jährigen Busfahrer in Wiesbaden eingeprügelt. Eigentlich hatte sie der Fahrer nur darum gebeten, ihr „lautstarkes Verhalten“ einzustellen. Doch dann eskalierte die Situation (wir berichteten).

Dass dieser Angriff auf einen Busfahrer kein Einzelfall war, darauf hat nun noch einmal Eswe Verkehr aufmerksam gemacht.

Appell an Fahrgäste

So sei man „völlig fassungslos“ darüber, dass immer mehr Fahrerinnen und Fahrer von Fahrgästen verbal oder sogar körperlich angegangen werden, teilte Eswe-Pressesprecher Micha Spannaus am Dienstag mit. „Unsere Kollegen berichten uns zunehmend von teilweise nicht ganz unerheblichen Vorfällen. Dafür haben wir null Verständnis.“

Jeder Fahrer, der draußen seinen Dienst tut, habe allergrößten Respekt und Dank verdient. Niemand dürfe sich deshalb wundern, dass unter diesen Umständen immer weniger Menschen den systemrelevanten Busfahrerberuf ergreifen wollen. „Wir appellieren daher an unsere Fahrgäste: Die Menschen hinter dem Lenkrad sind Teil der Lösung, nicht des Problems. Unsere Fahrer geben jeden Tag ihr Bestes.“ Und das solle man doch wertschätzen, so Spannaus abschließend.

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