Minderjähriger plante Anschlag im Rhein-Main-Gebiet

Vorwurf der staatsgefährdenden Straftat

Minderjähriger plante Anschlag im Rhein-Main-Gebiet

Ein 17-Jähriger aus Florstadt ist am 1. September 2018 von Spezialeinheiten des Hessischen Landeskriminalamtes (LKA) festgenommen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt nun mitteilte, hatte er einen Sprengstoff-Anschlag im Rhein-Main-Gebiet geplant. Dies gestand er während einer ersten Vernehmung gegenüber einem Richter.

Laut Anklage soll der Beschuldigte „einen islamistisch motivierten Anschlag unter Verwendung hochexplosiven Sprengstoffs“ geplant haben. Zur Umsetzung des Plans habe er sich eine Anleitung zum Bau einer Sprengvorrichtung verschafft. Außerdem habe er über das Internet Chemikalien bestellt, die geeignet waren, den Sprengstoff Triacetrontriperoxid (TATP) herzustellen. Bei einer Hausdurchsuchung wurden geringe Mengen dieser Chemikalien gefunden.

Der Minderjährige wurde schon am 2. September einem Haftrichter in Friedberg vorgeführt. Dieser hat einen Haftbefehl gegen ihn wegen des „Verdachts einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat“ erlassen und Untersuchungshaft angeordnet.

Den Ermittlungen gegen den 17-Jährigen gingen Hinweise des Bundesamtes für Verfassungsschutz voraus. Mit den weiteren Ermittlungen wurde das hessische Landeskriminalamt (LKA) beauftragt.

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