Erhebliche Verletzungen: Junge (11) von Hund in Wiesbaden mehrfach gebissen

Hundehalterin entfernt sich, ohne Kind zu helfen

Erhebliche Verletzungen: Junge (11) von Hund in Wiesbaden mehrfach gebissen

Ein 11-jähriger Junge ist von einem Hund am Samstag mehrfach gebissen worden. Dabei erlitt der Junge erhebliche Verletzungen. Das meldet die Wiesbadener Polizei.

Der Vorfall ereignete sich am Samstagnachmittag in der Feldgemarkung zwischen Wiesbaden-Bierstadt und Erbenheim. Der 11-Jährige aus Berlin befindet sich aktuell mit seinen Eltern auf Besuch bei Verwandten in Erbenheim. Wie der Junge berichtet, sei er im Feld spazieren gegangen, als plötzlich ein schwarzer Hund auf ihn zugerannt kam. Aus Angst habe er dann versucht davonzulaufen, sei aber gestolpert und daraufhin mehrfach von dem Hund gebissen worden.

Hierdurch erlitt der Junge erhebliche Verletzungen an Beinen, Rücken und der Brust. Auf Rufe der Halterin, die das Tier nicht angeleint hatte, reagierte der Hund nicht. Erst als die Halterin bei dem Jungen angelangt war, konnte sie ihren Hund von ihm wegzerren. Anstatt dem Jungen zu helfen, entfernte sie sich jedoch mit dem Hund. Der verletzte Junge musste schließlich von einem Rettungsdienst in eine Wiesbadener Klinik gebracht werden. Nach ambulanter Behandlung konnte er die Klinik wieder verlassen.

Die Hundehalterin konnte er wie folgt beschreiben: etwa 14 - 15 Jahre alt, etwa 1,60 - 1,70 Meter groß, dunkelblonde bis braune, glatte Haare, die ihr etwa bis zur Brust reichten. Ihre Oberbekleidung wurde als dunkel bis schwarz bezeichnet. Bei dem Hund hätte es sich um ein schwarzes Tier mit etwa 30 Zentimeter Schulterhöhe gehandelt.

Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall oder zu der Hundehalterin zu dem Hund machen können, werden gebeten, sich mit dem 4. Polizeirevier unter der Rufnummer (0611) 345-2440 in Verbindung zu setzen.

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