Von 0 auf 150 km/h an der Ringkirche: Wiesbadener steht vor Gericht

Seine Fahrt endete mit einem Unfall

Von 0 auf 150 km/h an der Ringkirche: Wiesbadener steht vor Gericht

Weil er viel zu schnell unterwegs war und daraufhin einen Unfall gebaut hat, muss sich ein 40-jähriger Wiesbadener vor dem Amtsgericht verantworten. Das geht aus einer Mitteilung des Gerichts hervor.

Konkret wirft die Staatsanwaltschaft dem Wiesbadener vor, dass er am 9. April vergangenen Jahres ein Kraftfahrzeugrennen veranstaltet und Straßenverkehrsgefährdung begangen hat. So sei er mit seinem 500 PS-starken Mercedes AMG GTR die Klarenthaler Straße in Richtung Ringkirche gefahren und habe sein Auto dabei von null auf teilweise 150 km/h beschleunigt.

An einem Fußgängerweg mit Verkehrsinsel habe er dann die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Mit über 70 km/h sei er zunächst mit einem am rechten Rand geparkten Auto und mit einem Baum kollidiert. Anschließend sei er noch in ein am linken Fahrbahnrand abgestelltes Auto gefahren.

Die Anklage geht davon aus, dass der 40-Jährige allein um schneller voranzukommen elementarste Sorgfaltspflichten missachtet habe. Dabei habe er andere Verkehrsteilnehmer wie Autofahrer und Fußgänger in Lebensgefahr gebracht. Das sei dem Angeklagten bewusst gewesen, somit habe er das in Kauf genommen.

Welche Strafe den Wiesbadener erwartet, wird sich im August klären. Die Hauptverhandlung in dem Verfahren findet am 06. August um 9 Uhr in Raum 0.007 des Amtsgerichts statt. (mo)

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