Update: Justizzentrum nach Bombendrohung wieder freigegeben

Mainzer Straße wieder frei

Update: Justizzentrum nach Bombendrohung wieder freigegeben

Der Polizeieinsatz wegen einer möglichen Bombendrohung im Justizzentrum in der Mainzer Straße ist beendet. Die Polizei konnte keinen gefährlichen Gegenstand finden.

Am Freitagmorgen war im Justizzentrum eine anonyme E-Mail mit einer Bombendrohung eingegangen. Kurz darauf wurde das Zentrum geräumt und die angrenzende Mainzer Straße in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt.

Laut der hessischen Justizministerin Eva Kühne-Hörmann sei die Bedrohung aufgrund des Tons der E-Mail sehr ernst genommen worden. Acht Sprengstoffhunde der hessischen Polizei suchten das Gebäude nach möglichen Sprengsätzen ab. Gegen 14 Uhr konnte dann von der Polizei Entwarnung gegeben werden. Die Polizei konnte die Absperrungen verringern.

In einem Statement bezeichnete Kühne-Hörmann die Drohung als einen ernst zu nehmenden Angriff auf den Rechtsstaat. Die Staatsanwaltschaft habe sofort die Ermittlungen aufgenommen und man setzt alles daran, den oder die Täter bald zu finden.

Auch in mehreren anderen Städten soll es laut Medienberichten am Freitag Drohungen gegen Gerichtsgebäude gegeben haben. Darunter befinden sich Kiel, Erfurt, Magdeburg und Potsdam. Laut den Kieler Nachrichten soll der dortige Drohbrief mit „nationalsozialistische Offensive“ unterschrieben gewesen sein. Ob das im Wiesbadener Fall auch so ist, und ob es einen Zusammenhang zu den anderen Fällen gibt, wollte Kühne-Hörmann noch nicht bestätigen.

(lp)

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