Fünf besondere Weihnachtsmärkte in Wiesbaden

Der Sternschnuppenmarkt ist der größte Weihnachtsmarkt in Wiesbaden - aber nicht der einzige. Wir stellen Euch fünf besondere Märkte vor.

Fünf besondere Weihnachtsmärkte in Wiesbaden

Hunderte Menschen drängen sich auf dem Schlossplatz, als am Dienstagabend endlich die Engel über den Platz schweben und eine Lichterlilie nach der anderen zu leuchten beginnt. Nach der beliebten Eröffnungszeremonie heißt es jetzt: vier Wochen Weihnachtsstimmung, Glühwein, Lichter und Musik auf dem Sternschnuppenmarkt in der Innenstadt. Dabei ist der Sternschnuppenmarkt bei weitem nicht der einzige Weihnachtsmarkt, auf dem sich die Wiesbadener auf die Adventszeit einstimmen können.

Hoch hinaus auf dem Riesenrad

Denn gleichzeitig mit dem Sternschnuppenmarkt ist auch die Wiesbadener Winterstubb mit dem Riesenrad gestartet. Nur wenige Minuten Fußweg vom großen Weihnachtsmarkt entfernt steht auf dem Mauritiusplatz die Winterstubb-Hütte, an der die Besucher Lebkuchen, Punsch, Handkäs und Apfelwein kaufen können.

Wer lieber hoch hinaus will, kann ein paar Runden auf dem Riesenrad drehen. In 45 Metern Höhe zeigt sich die Wiesbadener Innenstadt mit dem Sternschnuppenmarkt und der weihnachtlichen Beleuchtung aus einer neuen Perspektive. Das Besondere an der Winterstubb: Im Gegensatz zum Sternschnuppenmarkt endet sie nicht pünktlich zu Weihnachten. Stattdessen bringt die Winterstubb noch bis einschließlich 12. Januar winterliche Stimmung auf den Mauritiusplatz.

Die Winterstubb ist von Dienstag, 26. November bis Sonntag, 12. Januar montags bis samstags von 11 bis 22 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 12 bis 22 Uhr sowie Heiligabend und Silvester von 12 bis 16 Uhr geöffnet.

Adventsstimmung zwischen Fachwerkbuden

Am letzten Novemberwochenende wird es bereits zum 13. Mal in der Reduit weihnachtlich. Mit bunten Zelten und Holzbuden verwandelt sich der Innenhof dann wieder in das Kasteler Adventsdorf — mit Lichtern, dekorativen Fachwerkfassaden für die Stände und dem beleuchteten Adventskalender in den Fenstern des Gebäudes.

An den verschiedenen Ständen können die Besucher sowohl Essen als auch Getränke und weihnachtliches Gebäck kaufen. Traditionelle und moderne Weihnachtsdeko, Kunsthandwerk, Schmuck und Handarbeiten gibt es ebenfalls. Neben Musik von verschiedenen Gruppen, Orchestern und Chören gibt es an dem Wochenende auch Programm für Kinder: beim Adventsbasteln am Samstag zwischen 14 und 17 Uhr oder mit dem Weihnachtsexpress, auf dem kleine Besucher ihre Runden drehen können. Auch der Weihnachtsmann ist wieder im Adventsdorf unterwegs.

Das 13. Kasteler Adventsdorf findet vom Freitag, 29. November bis Sonntag, 1. Dezember statt. Freitag ist das Adventsdorf von 17 bis 22 Uhr, Samstag von 13 bis 22 Uhr und Sonntag von 12 bis 20 Uhr geöffnet.

Weihnachten auf dem Lernbauernhof

Verschiedene Tiere, Lagerfeuer und Mitmach-Workshops: Am ersten Advents-Wochenende wird es auf dem Hof Armada, dem Frauensteiner Lernbauernhof, weihnachtlich. Die Harald-Knettenbrech-Stiftung, die sich für natur- und umweltpädagogische Angebote für Kinder einsetzt, lädt zum Weihnachtsmarkt ein. Sowohl am Samstag, als auch am Sonntag wird der Markt mit Quadrillen-Vorführungen der Pferde in der Reithalle eröffnet.

Wer nicht nur zusehen, sondern selbst Hand anlegen will, kann auf dem Weihnachtsmarkt Workshops besuchen — und entweder eigenhändig Meisenknödel in der Manufaktur der Naturschutzjugend oder Bienenwachstücher mit der Zauberwaldimkerei herstellen. In der Wollwerkstatt wird der Weg von der Rohwolle zum gesponnenen Faden vorgeführt und erklärt. Dazu gibt es Lagerfeuer und Stockbrot. Die Erlöse kommen gemeinnützigen Projekten der Stiftung zugute.

Der Weihnachtsmarkt auf dem Hof Armada findet am Samstag, 30. November und Sonntag, 1. Dezember statt. Geöffnet ist der Markt am Samstag von 15 bis 20 Uhr und am Sonntag von 13 bis 19 Uhr.

Mit Clowndoktoren auf den Kiez

Weihnachten auf dem Kiez: Im Westend gibt es das in diesem Jahr bereits zum dritten Mal. Am 3. Advent stehen im Studio Zr6 im Zietenring alle Uhren auf Weihnachten. Stände gibt es auf dem Kiez-Weihnachtsmarkt von allerhand lokalen Gastronomen und Unternehmern, neben Glühwein und Essen gibt es auch Second-Hand-Mode, handgemachten Schmuck und Deko.

Das Motto in diesem Jahr: „Gemeinsam für ein tolerantes, buntes und soziales Wiesbaden“. Die Veranstalter sammeln für „Die Clowndoktoren“, die von 14 bis 17 Uhr ebenfalls auf dem Markt unterwegs sind. Auch Kinderschminken und eine Zaubershow stehen auf dem Programm, zudem kommt der Weihnachtsmann. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende hält eine Begrüßungsrede.

Der Kiez-Weihnachtsmarkt findet am Sonntag, 15. Dezember statt. Geöffnet ist der Markt im Zietenring 6 von 14 bis 22 Uhr. Zwischen 14 und 17 Uhr gibt es Programm für Kinder.

Ein Segen für Tiere

Auch die Tiere im Wiesbadener Tierheim sollen von der Adventszeit profitieren. Ihnen kommt der Erlös des Weihnachtsmarktes im Tierheim zugute, der am 1. Advent gefeiert wird. Besucher erwartet ein weihnachtlicher Flohmarkt und Gebasteltes der Jugendgruppe. Auch den neuen Tierheimkalender für 2020 gibt es zu kaufen. Mit heißem Orangensaft, Winzerglühwein, Waffeln, Kuchen, Kartoffelpuffern und Gegrilltem können Besucher sich zwischendurch stärken.

Um 15 Uhr sind dann alle Tierfreunde mit eigenen Haustieren in das Multifunktionsgebäude eingeladen. Kurz vor Weihnachten segnet Carola Müller, Gemeindereferentin der Bonifatiusgemeinde, dort alle Haustiere, die vorbeigebracht werden.

Der Weihnachtsmarkt im Tierheim findet am Sonntag, 1. Dezember statt. Geöffnet ist der Markt zwischen 14 und 17:30 Uhr im Tierheim Wiesbaden im Spelzmühlweg.

Weitere Weihnachtsmärkte

Neben diesen fünf Märkten gibt es noch viele andere Weihnachts- und Adventsmärkte in den verschiedenen Stadtteilen, auf denen Wiesbadener sich den Dezember über auf die besinnliche Zeit einstimmen können. Die vollständige Übersicht aller Weihnachtsmärkte und -feste in Wiesbaden findet Ihr hier. (nl)

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