Warum ihr jetzt mit Alpakas, Lamas und Co aus Eltville videotelefonieren könnt

Normalerweise bietet die Lama- und Alpakafarm Kisselmühle in Eltville Wanderungen mit ihren Alpakas, Lamas, Kamelen und Rentieren an. Wegen der Corona-Pandemie ist das nicht mehr möglich. Deshalb haben sich die Betreiber etwas Neues ausgedacht.

Warum ihr jetzt mit Alpakas, Lamas und Co aus Eltville videotelefonieren könnt

Seit Anfang März sind die Wiesbadener die meiste Zeit zuhause. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, arbeiten die, denen es möglich ist, im Homeoffice, alle anderen sind so oft zuhause, wie es geht — und das kann manchmal langweilig werden. Um solchen Menschen eine Freude zu bereiten, aber auch um in Corona-Zeiten noch Einnahmen zu generieren, bietet die Lama- und Alpakafarm Kisselmühle in Eltville jetzt Videokonferenzen mit ihren Tieren an.

Für Unternehmen und Privatpersonen

Wer möchte, dass sich ein Lama, Alpaka, Kamel oder Rentier mit in seine Videokonferenz schaltet, wählt einfach online ein Zeitfenster aus und bezahlt via PayPal. Der Hof bietet zwei verschiedene Tarife an — einer für Unternehmen und einer für Privatpersonen. Für einen 10-minütigen Auftritt im Business-Call zahlt ein Unternehmen 50 Euro. Für Privatpersonen kosten 15 Minuten Zeit mit dem Tier 40 Euro. Dabei können die privaten Käufer vorher mit den Betreibern des Hofs absprechen, ob sie eine Tour durch die Stallungen machen möchten oder zum Beispiel bei der Fütterung der Tiere dabei sein wollen.

„Wir laufen frei mit dem Ipad auf unserer Wiese und die Tiere schauen gechillt in die Kamera.“ - Alexandra und Frank Messing, Hof-Betreiber

Und wenn ein Tier mal keine Lust auf einen Videochat hat? „Da wir 100 Tiere haben ist das kein Problem, wir laufen frei mit dem Ipad auf unserer Wiese und die Tiere schauen gechillt in die Kamera“, sagen die Hof-Betreiber Alexandra und Frank Messing.

Videokonferenzen sind derzeit nahezu einzige Einnahmequelle

„Unsere Einkünfte sind gleich Null, unsere 100 vierbeinigen Mitarbeiter möchten aber weiterhin Futter, Pflege und alles Notwendige bekommen.“ - Alexandra und Frank Messing

Die Idee hinter den Videokonferenzen ist aus der Not geboren. Seit dem 18. März können die Betreiber des Hofs wegen der Corona-Pandemie keine Wanderungen mehr mit ihren Tieren anbieten. Das war allerdings die größte Einnahmequelle des Hofs. „Unsere Einkünfte sind gleich Null, unsere 100 vierbeinigen Mitarbeiter möchten aber weiterhin Futter, Pflege und alles Notwendige bekommen“, so Alexandra und Frank Messing. Gemeinsam mit ihrem Partner für Werbung und Marketing, der iMi digital GmbH aus Eltville ist dann die Idee entstanden, Videokonferenzen mit den Tieren gegen Geld anzubieten. (js)

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