Veranstaltungen mit mehr als 150 Teilnehmern verboten

Auch kleinere Veranstaltungen reglementiert

Veranstaltungen mit mehr als 150 Teilnehmern verboten

Die Stadt Wiesbaden hat am Freitagabend eine weitere Allgemeinverfügung erlassen, die Veranstaltungen ab 150 Teilnehmern untersagt.

Nachdem bereits Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern untersagt wurden, sind nun auch Veranstaltungen ab 150 Teilnehmern verboten. Dies gilt derzeit aber nur für Events in geschlossenen Räumen und im Stadtgebiet. Die Verfügung gilt ab sofort und bis einschließlich Freitag, den 10. April.

Dabei ist der Begriff „Veranstaltung“ weit gefasst. Darunter fallen unter anderem Sportereignisse, Kongresse, Messen, Tagungen, Tanzveranstaltungen, Theater und Konzerte. Auch Personal-, Betriebs- und Gesellschaftsversammlungen sind miteingeschlossen.

Doch es gibt auch eine Reihe an Ausnahmen. Diese gelten für „Einrichtungen zur Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und im Zusammenhang mit der Befriedigung der Grundbedürfnisse des öffentlichen Lebens“. Dazu zählt die Stadt etwa Lebensmittelgeschäfte und Gastronomiebetriebe.

Neue Regeln auch für kleine Veranstaltungen

Darüber hinaus dürfen öffentliche und private Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit weniger als 150 Teilnehmern nur noch durchgeführt werden, wenn die Teilnehmer mit Anschrift in einer Liste erfasst werden, enger räumlicher Kontakt zwischen den Teilnehmern ausgeschlossen wird, für ausreichend Belüftung gesorgt wird und die Veranstaltung aus nachvollziehbaren Gründen nicht verschoben werden kann.

Die Liste mit den Namen und Adressen der Teilnehmer muss auf Aufforderung des Gesundheitsamtes übermittelt werden. Dies kann etwa der Fall sein, wenn sich auf der Veranstaltung eine Person befand, bei der später eine Infektion festgestellt wird. So können alle Kontaktpersonen schnell identifiziert und getestet werden. (nl)

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