Sirenenprobe: In Wiesbaden wird es laut

Nächste Warnübung für Abend des 10. Januars geplant

Sirenenprobe: In Wiesbaden wird es laut

Am kommenden Dienstag (10. Januar) soll die nächste Sirenenprobe in Wiesbaden erfolgen. Das kündigte die Stadt an.

Um zu prüfen, ob die Sirenen überall in der Stadt funktionieren, führt die Berufsfeuerwehr Wiesbaden viermal im Jahr eine Sirenenprobe durch. Die nächste soll am 10. Januar um 19 Uhr stattfinden. Dabei sollen alle Sirenen im gesamten Stadtgebiet Alarm schlagen.

Die Weise, auf die die Wiesbadener Sirenen alarmiert werden, wird der Stadt zufolge aktuell digitalisiert. In diesem Zusammenhang werden Sirenen auch erneuert oder neu errichtet. Diese Maßnahmen erfolgen einerseits wegen aktualisierten Beschallungsplänen, andererseits ergeben sie sich aus den Bebauungsplänen für Wiesbaden. Bei der Probe soll sichergestellt werden, dass die Sirenen in allen Bereichen der Stadt klar und deutlich gehört werden können.

Bei der Sirenenprobe wird ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zur Warnung der Bevölkerung abgespielt. Anschließend soll ein Dauerton von einer Minute Entwarnung signalisieren. Zusätzlich werden Warnapps wie NINA, Katwarn und hessenWarn angesteuert. Zudem soll der Probealarm über die digitalen Anzeigetafeln in der Stadt durchgeführt werden.

Das Bundesinnenministerium des Innern hat einige Verhaltensregeln bei Probealarmen herausgegeben. Sie gelten auch für die Bürger der Stadt Wiesbaden und sollten vor allem beim Signal „Warnung der Bevölkerung“ eingehalten werden:

  • Sofort Türen und Fenster schließen

  • Aufenthalt im Freien vermeiden

  • Radio einschalten und auf Durchsagen achten

  • Aktuelle Meldungen der Feuerwehr beachten, auch unter www.feuerwehr-wiesbaden.de

  • Nachbarn verständigen

  • Lüftungs-und Klimaanlagen ausschalten.

Da es sich um eine reine Sicherheitsmaßnahme handelt, ist bei der Sirenenprobe keine Rückmeldung der Bevölkerung notwendig. Die Sirenen werden bei dieser Probe von den Freiwilligen Feuerwehren besetzt, die anschließend der Unteren Katastrophenschutzbehörde Rückmeldung über die Funktionstüchtigkeit geben.

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