Omikron: So geht Wiesbaden mit der neuen Corona-Variante um

Strenge Regeln für Infizierte und Kontaktpersonen

Omikron: So geht Wiesbaden mit der neuen Corona-Variante um

Die Omikron-Variante des Coronavirus breitet sich aktuell in einigen europäischen Ländern aus. Am Donnerstag (16. Dezember) wurden auch in Wiesbaden die ersten beiden Fälle festgestellt. Wie die Stadt am Dienstag mitteilt, treten aktuell nur einzelne Omikron-Fälle in der Stadt auf. Das Gesundheitsamt lege bei der Fallermittlung aber ein besonderes Augenmerk auf die neue Variante.

Bei der Nachverfolgung von Kontaktpersonen würden enge Kontakte von Infektionsfällen ermittelt und häuslich abgesondert. Im Falle eines Kontaktes mit der Omikron Variante müssen auch geimpfte und genesene Personen in Quarantäne. Aufgrund der Gefahr einer schnelleren Ausbreitung von Omikron bestehe weder für positiv bestätigte Omikron-Fälle, noch für deren enge Kontaktpersonen die Möglichkeit, die Quarantänezeit zu verkürzen.

„Ziel ist es, die Verbreitung der Virusvariante zu verlangsamen und Zeit zu gewinnen, damit möglichst viele Bürgerinnen und Bürger das Impfangebot der Landeshauptstadt in Anspruch nehmen können“, so die Stadt. Insbesondere ältere und vorerkrankte Personen könnten durch die Impfung vor einem schweren Verlauf der Coronavirus-Infektion geschützt werden.

Geimpft wird in Wiesbaden aktuell bei niedergelassenen Ärzten, aber auch in städtischen Impfzentren. Die Impfzentren Luisenforum, Schelmengraben und Erbenheim sind täglich zwischen 9 und 17 Uhr geöffnet. Am 23. Dezember eröffnet außerdem das neue Impfzentrum in der Turnhalle der alten Freiherr-vom-Stein Schule in Biebrich. An allen Standorten benötigt man keinen Termin. An Heiligabend und Silvester sind die Impfzentren aber geschlossen.

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