JoHo als erstes deutsches Krankenhaus bei #NightingaleChallenge dabei

Förderungs- und Weiterbildungsprogramm für junge Generation

JoHo als erstes deutsches Krankenhaus bei #NightingaleChallenge dabei

Das St. Josefs-Hospital Wiesbaden (JoHo) nimmt an der weltweiten #NightingaleChallenge teil. Anders als bei der ähnlich klingenden #IceBucketChallenge geht es bei der „Nightingale Challenge“ aber nicht darum, Spenden für die Erforschung einer Krankheit zu sammeln.

Stattdessen sollen teilnehmende Arbeitgeber aus der Gesundheitsbranche jungen Pflegekräften und Hebammen unter 35 Jahren spezielle Förderungs- und Weiterbildungsprogramme anbieten. Das JoHo in Wiesbaden ist das erste deutsche Krankenhaus, das an der Challenge der Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilnimmt.

„Das JoHo hat anlässlich der WHO-Initiative, die in vielen Ländern dieser Welt aufgegriffen wird, nicht nur entschieden, an der Nightingale Challenge als erstes Krankenhaus in Deutschland teilzunehmen, sondern auch das gesamte Jahr 2020 zum Programm für alle Pflegefachkräfte und Hebammen im Verbund zu machen“, erklärt JoHo-Sprecherin Susanne Schiering-Rosch. „Dabei verfolgen wir den Zweck, insbesondere den Pflegefachkräften und Hebammen Respekt und Wertschätzung zu vermitteln.“ Am kommenden Montag werden die ausgewählten Teilnehmer der Challenge und das Programm vorgestellt.

Hintergrund:

Die WHO hat das Jahr 2020 als das „Jahr der Pflegenden und Hebammen“ ausgerufen hat. Ein Anlass dafür ist der 200. Geburtstag von Florence Nightingale, die unter anderem als Begründerin der modernen westlichen Krankenpflege gilt. Daher kommt auch der Name der weltweiten „Nightingale Challenge“.

Das große Ziel der Aktion ist es, die junge Generation in der Pflege und Hebammen mithilfe der Förderungsprogramme als Führungskräfte, Praktiker und Interessensvertreter im Gesundheitswesen auszubilden. Träger der Kampagne sind unter anderem die „Nursing Now“ Initiative und der International Council of Nurses (ICN). (ts)

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