Demo und Mahnwache für verstorbenen Fahrradfahrer am Montag

Vor rund einer Woche ist ein 79-jähriger Radfahrer bei einem Unfall in Wiesbaden tödlich verletzt worden. Um an ihn zu erinnern, veranstaltet der ADFC am heutigen Montag eine Fahrraddemonstration mit anschließender Mahnwache.

Demo und Mahnwache für verstorbenen Fahrradfahrer am Montag

Am Sonntag (15. Mai) ist ein 79-jähriger Radfahrer nach einem Unfall in Wiesbaden gestorben. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge, fuhr der Mann am Freitag (13. Mai) aus der Ausfahrt eines Supermarkts in der Aarstraße. Dabei übersah er einen Rennradfahrer, stieß mit ihm zusammen und wurde so schwer verletzt, dass er zwei Tage später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag (wir berichteten). Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) möchte nun mit einer Demonstration und anschließender Mahnwache an ihn erinnern.

„Wir wollen den toten Radfahrer eine letzte Ehre erweisen und trauern mit Angehörigen, Freunden und Kollegen um diesen Mann“, sagt Günni Kerber, zweiter Vorsitzender des ADFC Wiesbaden/Rheingau-Taunus dazu. Die Fahrraddemonstration startet am Montag (23. Mai) um 17:30 Uhr am Hauptbahnhof und führt entlang des 1. Rings und der Seerobenstraße bis zur Unfallstelle.

An der Unfallstelle angekommen, wird eine Mahnwache gehalten und ein Ghostbike aufgestellt. Das komplett weiß lackierte Fahrrad soll ein sichtbarer Ort der Erinnerung sein. Gleichzeitig mahnen die Geisterräder in vielen Städten, die Straßen so zu bauen, dass Verkehrstote verhindert werden.

Der ADFC bittet alle, die an Demonstration und Mahnwache teilnehmen möchten, weiße Kleidung zu tragen. „Gerne können Blumen abgelegt werden.“

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