Gelber Zebrastreifen verschwindet bald

Der Behelfs-Zebrastreifen auf der Abraham-Lincoln-Straße ist schon lange ein Thema. Immer wieder ignorieren Autofahrer den Zebrastreifen, das Straßenverkehrsamt stellt viele Verstöße fest. Jetzt soll sich etwas ändern.

Gelber Zebrastreifen verschwindet bald

In der Abraham-Lincoln-Straße wird viel gebaut. Auf Höhe der Aral-Tankstelle gibt es deshalb schon lange einen gelben Behelfs-Zebrastreifen, damit Fußgänger dort sicher über die Straße kommen. Er wird aber häufig von Autofahrern ignoriert, wie Merkurist schon im vergangenen November berichtete. Noch immer ist der Zebrastreifen ein Ärgernis für viele, die dort tagtäglich über die Straße müssen.

Zebrastreifen verschwindet bald

„Nach derzeitigem Kenntnisstand wird der Fußgängerüberweg im Laufe der kommenden Woche zurückgebaut.“ - Michael Zollmann, Straßenverkehrsamt

Was jetzt mit dem Zebrastreifen passieren soll weiß Michael Zollmann vom Straßenverkehrsamt Wiesbaden: „Nach derzeitigem Kenntnisstand wird der Fußgängerüberweg nicht mehr benötigt und voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche zurückgebaut.“ Wie der Straßenübergang danach geregelt werden soll, kann er aber nicht beantworten: „Ob ein neuer Fußgängerüberweg erforderlich und geplant ist, entzieht sich unserer Kenntnis.“

Zahlreiche Ordnungswidrigkeiten

Aufgrund von Beschwerden gebe es auf der Abraham-Lincoln-Straße verstärkte Kontrollen. „Dies hat zur Folge, dass in diesem Jahr bereits 210 kostenpflichtige Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet wurden“, so Zollmann. Unter diesen Ordnungswidrigkeiten seien auch etliche Falschparker.

Merkurist-Leserin Stefanie hat selbst erlebt, dass sogar der Zebrastreifen zugeparkt wird:

Dass der Zebrastreifen zugeparkt werde, kann Zollmann nicht bestätigen, möchte es aber auch nicht ausschließen.

Baustelle

Im Bereich der Aral-Tankstelle, so Zollmann, werde derzeit eine Fernwärmeleitung verlegt. Wer der Bauherr ist könne man nicht beantworten, da das Straßenverkehrsamt keinen unmittelbaren Kontakt zu ihm habe, sondern nur zu den vom Bauherrn beauftragten Firmen. Auch die Frage, wie lange die Baustelle dort voraussichtlich bleiben wird, kann Zollmann zurzeit nicht beantworten.

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