Für das bestehende Abkochgebot in Teilen der Wiesbadener Innenstadt gibt es positive Entwicklungen. Wie die Landeshauptstadt Wiesbaden am Mittwoch (14. Oktober) mitteilt, sind die jüngsten Trinkwasser-Proben unauffällig. Das Gebot könnte somit am kommenden Samstag (17. Oktober) aufgehoben werden.
Seit Freitag (25. September) gilt in einigen Bereichen der Innenstadt ein vorsorgliches Abkochgebot. Zuvor war bei Kontrollen in der Nähe des Kurparks das Bakterium Pseudomonas aeruginosa im Trinkwasser festgestellt worden. Die Wasserversorgungsbetriebe (WLW), ESWE Versorgung und Hessenwasser haben seitdem belastete Leitungsabschnitte und Bauteile ausgetauscht oder abgetrennt. Außerdem wurde der betroffene Bereich umfangreich gespült, um die Wasserqualität wiederherzustellen. Das Gesundheitsamt begleitet den Prozess.
Entscheidung fällt am Samstag
Damit das Abkochgebot aufgehoben werden kann, müssen drei aufeinanderfolgende, unauffällige Untersuchungsergebnisse von allen relevanten Entnahmestellen vorliegen. Zwischen den Probenentnahmen muss ein zeitlicher Abstand von mindestens zwei Tagen liegen. Die Auswertung dauert jeweils 48 Stunden.
Die dritten und letzten Proben für eine mögliche Entwarnung werden morgen, Mittwoch (15. Oktober), genommen. Die Ergebnisse liegen dann am Samstag vor. Auf dieser Grundlage entscheiden die Verantwortlichen am Samstagnachmittag (17. Oktober), ob das Abkochgebot aufgehoben wird. Die Stadt will die Öffentlichkeit noch am selben Tag informieren.