Noch mehr kuriose Geschichten aus Wiesbaden

Es gibt Dinge, die gibt's gar nicht. In unserer Reihe „Kuriose Geschichten aus Wiesbaden“ präsentieren wir Euch lustige, verrückte oder einfach nur merkwürdige Storys aus der Landeshauptstadt.

Noch mehr kuriose Geschichten aus Wiesbaden

Es gibt sie immer wieder: Geschichten, die uns und unsere Leser schmunzeln lassen. Kuriose Polizeimeldungen, komische Gerichtsfälle und einfach lustige Vorfälle. Wir wollen Euch drei davon vorstellen.

Dringendes Bedürfnis

Was in diesem 27-jährigen Wiesbadener vorging, ist ein Rätsel: Im vergangenen Dezember fiel der BMW-Fahrer auf, weil er auf der A61 nackt in seinem Auto unterwegs war. Und nicht nur das: Der Mann befriedigte sich während der Fahrt selbst und belästigte einen Niederländer.

Die Polizei machte sich, als sie gegen 6 Uhr morgens über den Nackten informiert wurde, sofort auf den Weg und konnte den Wiesbadener auf der A60 bei Mainz-Hechtsheim anhalten. Warum der zu diesem Zeitpunkt noch immer nackte Mann sich so verhalten hat, wollte er den Beamten aber nicht erklären.

Frau bietet Baby zum Kauf an

Da stockte einem Mann der Atem: Beim Durchstöbern von Ebay-Kleinanzeigen stieß sie auf folgende Anzeige: „Muss mich leider von meinem Kleinen trennen. Er ist ca. 56 cm groß und 3000 Gramm schwer...Verkauf: 250 Euro“, stand dort geschrieben. Als Artikelbild war tatsächlich ein kleiner Säugling zu sehen, friedlich schlummernd auf dem Bauch liegend. Der Mann zögerte nicht lange und rief bei der Polizei in Wiesbaden an, die ebenfalls Handlungsbedarf sah.

Da die Anzeige in Ludwigshafen inseriert war, verständigten die Beamten die dortigen Kollegen, die die Anbieterin des Babys, eine 58-jährige Frau, schnell ausfindig machen konnten. Diese zeigte den Polizisten dann auch leicht verschämt das „Baby“: eine täuschend echt aussehende Puppe. Trotzdem: Die Polizei lobte den Anrufer für sein Verhalten. „Wenn Ihr verdächtige Beobachtungen macht, dann lasst die Puppen tanzen und meldet euch bei uns“, schrieb die Polizei Westhessen mit einem Augenzwinkern.

Kommissar Zufall

Reife Leistung, Sherlock: Ein Wiesbadener hat der Münchener Polizei per Zufall zu einem Ermittlungserfolg verholfen. Nachdem er online eine gebrauchte Webcam erworben und anschließend umgetauscht und zu dem Verkäufer zurückgeschickt hatte, bekam er trotzdem noch die Aufnahmen zu sehen, die die Kamera standardmäßig an die damit verknüpfte E-Mail-Adresse schickte. Darauf zu sehen: Der neue alte Besitzer, der damit allzu sorglos sich und seine Marihuana-Plantage filmte.

Der Wiesbadener ging zur Polizei, deren bayerische Kollegen dem Hobbygärtner in München einen Besuch abstatteten. Dabei fanden sie nicht nur 115 Marihuana-Pflanzen, sondern auch vier Langwaffen, ein Samuraischwert, vier Pistolen, ein Tomahawk, eine Machete und mehrere hundert Schuss Munition. (ab)

Teil 1 unserer Reihe findet Ihr hier, den zweiten Teil gibt es hier zu lesen.

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