Illegales Linksabbiegen an der Ringkirche: Kreuzung wird umgebaut

Weil Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer immer wieder verkehrswidrig vom ersten Ring in die Straße „An der Ringkirche“ abbiegen, wird die Kreuzung jetzt umgebaut. Ab Oktober soll das Abbiegen dort auch baulich nicht mehr möglich sein.

Illegales Linksabbiegen an der Ringkirche: Kreuzung wird umgebaut

Es war eine Bilanz, die selbst die erfahrensten Mitarbeiter der kommunalen Verkehrspolizei zum Staunen brachte: Bei einer Verkehrskontrolle im Juli missachteten hunderte Autofahrer das neue Abbiegeverbot vom ersten Ring in die Straße „An der Ringkirche“ (wir berichteten). Seit dem 1. April darf man dort in Richtung Westend fahrend nicht mehr abbiegen, weil bereits wenige Autos auf der Abbiegespur zu Rückstaus auf dem ersten Ring geführt hatten.

Das Verbot galt zwar schon im Juli seit rund drei Monaten, viele Verkehrsteilnehmer gaben bei der Verkehrskontrolle aber an, nichts davon zu wissen. Die Verkehrspolizisten nannten das „Macht der Gewohnheit“. In Zukunft soll diese Ausrede allerdings nicht mehr gelten. War es bislang baulich gesehen noch möglich, in die Straße abzubiegen, soll sich das bald ändern, wie eine Sprecherin des Verkehrsdezernats bestätigt.

So wird Anfang Oktober der Mittelbereich des Knotenpunkts an der Ringkirche so umgestaltet, dass das Linksabbiegen zukünftig nicht mehr möglich ist. Die Verkehrsinsel wird vergrößert und an die neue Verkehrsführung angepasst. Es wird dann keine Innenkurve mehr für die Linksabbieger vorhanden sein, wie es jetzt noch der Fall ist.

Auch von der Rheinstraße aus kommend wird die Mittelachse der Insel so angepasst, dass die Straße nur noch geradeausfahrend nutzbar ist. Im Zuge des Umbaus wird dann auch die Lücke des Geh- und Radwegs in der Mitte des ersten Rings geschlossen. (nl)

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