Das ändert sich mit dem Fahrplan-Wechsel in Wiesbaden

Mitte Dezember stehen bundesweit Fahrplanwechsel im öffentlichen Nahverkehr an. Auch in Wiesbaden gilt ab dann ein neuer Fahrplan. Es gibt einige Neuerungen.

Das ändert sich mit dem Fahrplan-Wechsel in Wiesbaden

Am 15. Dezember müssen Wiesbadener den Busfahrplan etwas aufmerksamer lesen: Dann gilt auch in der hessischen Landeshauptstadt der neue Fahrplan, der mit dem bundesweit einheitlichen Termin für den Fahrplanwechsel eingeführt wird.

Noch ist der neue Fahrplan der zuständigen ESWE Verkehr nicht veröffentlicht worden. Das sollte sich allerdings in den kommenden Wochen ändern. Geplant sind, wie Christian Giesen, Sprecher der ESWE Verkehr, gegenüber Merkurist erklärt, ein paar Neuerungen im Wiesbadener Streckennetz.

Neuer Ringbus in der Innenstadt

Die wohl größte davon ist die neue Ringlinie N13, die künftig nachts zwischen 1:15 Uhr und 4 Uhr im Viertelstundentakt im Ringverkehr vom Hauptbahnhof über die Bahnhofstraße, die Friedrichstraße, die Bleichstraße und den Ersten Ring zurück an den Hauptbahnhof führen wird.

Das ist nicht nur aus Sicht der ESWE nötig. Da der nächtliche S-Bahn-Takt in den vergangenen Jahren deutlich verstärkt worden ist, starten und enden die ganze Nacht hindurch S-Bahnen am Wiesbadener Hauptbahnhof. „Wirtschaftlich ist es nicht darstellbar, die ganze Nacht Umsteigemöglichkeiten zwischen Schienenpersonennahverkehr und lokalem Busverkehr im Stadtgebiet zu schaffen“, so Giesen. Die neue Ringlinie sei allerdings als erster Einstieg zu verstehen, um die Anbindung zu verbessern.

Weitere Änderungen gibt es mit dem neuen Fahrplan in punkto Anrufsammeltaxis. Das AST24, das zwischen dem Bestattungswald und Frauenstein fährt, wird erweitert. Der Linienweg des Rufbusses soll künftig bis nach Schierstein weitergeführt werden. Auch die Hockenberger Mühle in Kloppenheim wird künftig per Rufbus angebunden. Der Streckenverlauf des Busses, der ebenfalls die Bezeichnung AST24 trägt, führt von Heßloch über die Hockenberger Mühle bis nach Auringen.

Ausblick auf neue Buslinien

Ganz neue Buslinien wie beispielsweise in Mainz sollen mit dem neuen Fahrplan in Wiesbaden nicht eingeführt werden. Die jüngste Linie wurde in Wiesbaden bereits Mitte August mit der Linie 49 in Betrieb genommen, die seitdem den Hauptbahnhof und die Helios-Klinik HSK direkt verbindet.

Für die Zukunft gibt es, so Giesen, in Wiesbaden allerdings das Potential, einige bestehende Linien zu verlängern. Abhängig davon, wie sich die Neubaugebiete Hainweg in Nordenstadt und das Gebiet Bierstadt-Nord entwickeln, könnten beispielsweise auf lange Sicht die Linien 15, 17 und eventuell die Linie 37 verlängert werden. (ts)

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