Das sind die besten Rodelstrecken rund um Wiesbaden

Schlittenfahren ist nicht nur bei Kindern beliebt. Wer den liegengebliebenen Schnee fürs Rodeln nutzen will, muss dazu nicht in die Berge fahren. Auch in Wiesbaden und Umgebung gibt es einige Hügel, die man gut mit dem Schlitten herunterfahren kann.

Das sind die besten Rodelstrecken rund um Wiesbaden

Die frisch gepuderte Piste auf einem Gefährt aus Holz, Plastik oder sonstigen gut gleitenden Materialien herunterbrettern, sich Rennen liefern, oder ganz gemütlich den Berg herunterschlittern? In Wiesbaden kein Problem — auch in und um die Landeshauptstadt herum kann man im Winter Schlittenfahren.

In Wiesbaden

Kellerskopf

Der Kellerskopf ist besonders beliebt bei Wiesbadener Rodelfans, die keine weite Anreise auf sich nehmen möchten. Liegt genug Schnee, kann man auf dem Berg in Naurod gleich mehrere Abfahrten nehmen.

Feldwege am Hang

Manchmal muss man kreativ werden. Besonders in einigen Vororten gibt es den ein oder anderen kleinen Hang, der bei genug Schneefall zur Piste umfunktioniert werden kann. So zum Beispiel in Bierstadt in der Nähe des Kindergartens oder in Sonnenberg rund um den Hirtenhof.

Golfplätze

Alles mit Steigung und viel Grün, eignet sich zum Rodeln. So zum Beispiel auch der Golfplatz Rheinblick und am Chausseehaus. Dort gibt es einige kleinere und längere Abfahrten, die besonders für Kinder gut geeignet sind.

Henkellpark

Für die ganz Kleinen kann sogar der Henkellpark auf der gegenüberliegenden Seite der Sektkellerei als Übungshang herhalten. Die schwache Steigung eignet sich besonders gut für Anfänger.

Außerhalb der Stadt

Platte

Besonders beliebt bei Rodelfans, die nicht im Wiesbadener Stadtgebiet bleiben wollen, ist die Platte. Dort können gleich mehrere Pisten genommen werden — mal bucklig und mal für rasante Abfahrten. Die Rodelpisten sind von den Parkplätzen am Jagdschloss aus ausgeschildert, sodass sich Wintersportler schnell zurecht finden. Wer bequem mit dem Bus zum Rodeln fahren will, kann sich einfach in den Ski-Express setzen. Die Linie 30 fährt am Wochenende des 2. und 3. Februar ab 8:27 Uhr stündlich bis 15:27 Uhr vom Hauptbahnhof durch die Innenstadt bis zur Platte. Zurück zum Hauptbahnhof geht es ebenfalls stündlich von 10 Uhr bis 17 Uhr.

Taunushauptkamm

Auch ein Weg in den Taunus lohnt sich. Auf der Hohen Wurzel und der Eisernen Hand auf dem Taunushauptkamm lässt es sich besonders Schlitten fahren. Die Hohe Wurzel ist sogar die höchste Erhebung auf der Grenze des Rheingau-Taunus-Kreises und Wiesbaden, eine gute Aussicht ist also inklusive. Rund 20 Minuten müssen Rodelbegeisterte für die Anreise einplanen.

Feldberg

Für schnelle Abfahrten in einem echten Skigebiet muss Wiesbaden allerdings schon etwas weiter hinter sich lassen. Den Großen Feldberg in der Nähe von Frankfurt erreichen Rodler von der Landeshauptstadt aus in etwa 40 Minuten mit dem Auto. Doch die lange Anfahrt wird belohnt: Auf dem Berg gibt es Skilifte und echte Pisten. Neben der bekannten Piste „Siegfriedschuss“, die vom Großen Feldberg nach Oberreifenberg führt, gibt es im hessischen Mittelgebirge auch kleinere Pisten, die für Kinder gut mit dem Schlitten zu befahren sind. Über das „Schneetelefon“ erfahren Anrufer in den Wintermonaten spätestens ab 9 Uhr täglich, ob sich die Fahrt zum Großen Feldberg lohnt. Unter der Nummer (06 17 1) 50 78 17 gibt es Infos zur aktuellen Rodeltauglichkeit des Wintersportgebiets.

Ihr habt weitere Geheimtipps? Dann schreibt sie unter den Artikel. (lp)

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