Diese Regeln gelten auf den Rettbergsauen

Ab Sonntag dürfen die Wiesbadener wieder auf die Rettbergsauen fahren. Dort müssen sie sich allerdings an einige Corona-Regeln halten. Wir haben sie für Euch zusammengefasst.

Diese Regeln gelten auf den Rettbergsauen

Ab Sonntag, 5. Juli, dürfen Camper und Tagesgäste wieder auf die Rettbergsauen fahren. Dorthin bringt sie die Rheinfähre „Tamara“, die ebenfalls am Sonntag ihren Betrieb wieder aufnimmt (wir berichteten). Sie befördert die Gäste dann wie gewohnt auf die Biebricher und Schiersteiner Seite der Auen. Nicht ganz wie gewohnt sind die Corona-Regelungen, an die sich die Wiesbadener und alle anderen sowohl auf der „Tamara“ als auch auf den Auen in diesem Jahr halten müssen.

Mund-Nasenschutzpflicht und limitierte Besucherzahlen

So gilt wie in Bus und Bahn auch auf der Tamara die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Damit die Abstandsregeln auf den Auen eingehalten werden können, wird es außerdem eine limitierte Anzahl an Besuchern geben. Das Inselcafé darf zwar geöffnet werden, entscheiden wird das aber der Pächter selbst.

Weniger Duschen und Gemeinschaftsräume

Wer duschen möchte oder auf die Toilette muss, kann die Duschen und Toiletten im Außenbereich nutzen. Die innenliegenden Duschen und Gemeinschaftsräume bleiben bis auf weiteres geschlossen. Auch Übernachtungen mit dem Zelt sind vorerst nicht erlaubt, weil die notwendigen Kontrollen nachts nichts machbar seien, so Mattiaqua, die für die Rettbergsauen zuständig sind. Über den Tag verteilt wird das Personal die Abstandsregeln vor Ort überprüfen.

„Es ist schön, dass auch dieses Freizeitareal endlich wieder zugänglich gemacht wird. Schließlich sind die Auen gerade für Familien ein sehr beliebtes Ausflugsziel.“ - Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister

„Gerne hätten wir die Rettbergsauen schon etwas früher geöffnet“, sagt Thomas Baum, Betriebsleiter von Mattiaqua zur Eröffnung der Auen. Die Vorbereitungen hätten aber länger gedauert. Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende begrüßt die Öffnung der Auen. „Es ist schön, dass auch dieses Freizeitareal endlich wieder zugänglich gemacht wird. Schließlich sind die Auen gerade für Familien ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Auch die Stammgäste unter den Campern können endlich wieder ‚ihre‘ Insel ansteuern.“

Andere Freibäder und Einrichtungen sind bereits geöffnet

Bereits geöffnet sind neben den Freibädern Kallebad, Opelbad, Kleinfeldchen und Maaraue auch das Thermalbad und das Freizeitgelände „Lufti“. Die Hallenbäder Kostheim und das Freizeitbad Mainzer Straßen bleiben vorerst ausschließlich für den Vereinssport geöffnet. Die Saunen im Thermalbad Aukammtal, Hallenbad Kostheim, Freizeitbad Mainzer Straße, Opelbad (Sauna) und die gesamte Kaiser-Friedrich-Therme bleiben bis auf weiteres geschlossen. (ab)

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