Wieder Besuchsverbot in Wiesbadener Kliniken

Es gibt aber Ausnahmen

Wieder Besuchsverbot in Wiesbadener Kliniken

Die Kliniken in Wiesbaden führen ab dem 3. Dezember wieder ein Besuchsverbot ein. Das teilte die Stadt am Donnerstagmorgen mit.

Das Besuchsverbot tritt vorerst für sechs Wochen in Kraft. Ausgenommen von dem Verbot sind:

  • eine Begleitpersonen pro minderjährigem Kind

  • eine Vertrauensperson bei Geburt und pro Tag während des stationären Aufenthalts der Mutter

  • eine Person zur Unterstützung der Verständigung und Übersetzung

  • eine Person, deren Aufenthalt aus medizinischer Sicht sinnvoll und erforderlich ist. Das sei zum Beispiel in „einmaligen Situationen des menschlichen Lebens“ der Fall, wie etwa bei der Aufklärung über eine schwerwiegende Diagnose, eine besonders belastende Therapie oder zur Begleitung naher Angehöriger im Sterbeprozess, so die Stadt.

  • Betreuer, Seelsorger, Standesbeamte, Rechtsanwälte, Notare und Bestatter.

  • Medizinisch begründete Ausnahmeregelungen werden mit den behandelnden Ärzten abgestimmt.

Die Wiesbadener Akut- und Rehakliniken würden sich angesichts erneut steigender Infektionszahlen in der Bevölkerung zu einer Rückkehr zum Besuchsverbot gezwungen sehen, so die Stadt. Der Schritt sei erforderlich, um Patienten und Personal vor zusätzlichen Risiken aufgrund eines Vireneintrags durch Besucher zu schützen. Die Kliniken bitten die Bevölkerung um Verständnis und um Unterstützung, die Ausbreitung der Pandemie gemeinsam einzudämmen.

Logo